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F2 Junioren Saison 2015/16

  1.Rafael Dionysius, 2.Fabio Haubt, 3.Silas Bernschein, 5.Santiago Berkes Rodriguez, 6.Moritz Vieweg, 7.Osman Akcesme, 8.Tino Haubt, 10.Niklas Peter, 11.Ben Deters


25.06.2016 F2 Junioren: Feng Shui in Gauersheim. Nach drei ausschließlich siegreichen Kleinfeldturnieren belegt die F2 beim Turnier im rheinhessischen Gauersheim den zweiten Platz.



Viele Jäger sind des Hasen Tod: Fabio Haubt, Niklas Peter, Bojan Dimov und Santiago Berkes Rodriguez (von links nach rechts) im Spiel gegen die FSG Bensheim.

Laut Wikipedia ist die daoistische Harmonielehre Feng Shui eine Kurzform für den Begriff „den Berg und das Land anschauen und bewerten“. Dass man dies vom Sportplatz in Gauersheim aus, wenige Kilometer vor Kirchheimbolanden, gut kann, liegt aber nur teilweise an dessen Schräglage. Dennoch trägt diese zweifelsohne zum besseren Betrachten der das im Tal liegende Dörfchen umringenden Weinberge bei. Man braucht einfach weniger den Kopf in den Nacken zu legen. Und obwohl das traditionelle Anwendungsgebiet des Feng Shui die Planung von Grabstätten im Rahmen des chinesischen Ahnenkultes war, fühlte sich die F2 auf dem geneigten Rasen in Gauersheim vom ersten Spiel an quicklebendig, sodass man davon ausgehen darf, dass die Landschaftsgestaltung mit den erhabenen Hügeln entlang der Sportplatzdiagonalen das Chi ordentlich frei fließen ließ und verstockte Energien im rheinhessischen Hinterland zumindest bis zum Finale kein Rolle spielten.
Die F2 war mit dem Selbstvertrauen dreier äußerst erfolgreicher Kleinfeldturniere (in Hambach, Zwingenberg und Lorsch) angereist, bei denen man alle Spiele gewonnen hatte, zuletzt 3:0 und 5:3 gegen Zwingenberg und Lorsch am Samstagmorgen vor dem Turniersonntag in Gauersheim. Die Generalprobe war damit geglückt und das Team, das mit Bojan Dimov seit einigen Wochen einen Neuzugang zu verzeichnen hat, der in Lorsch nicht zum ersten Mal einnetzte, sah sich präpariert für das letzte Turnier der Saison, bevor man im September als F1 versuchen wird an das erfolgreiche Jahr, das hinter den Youngstern liegt, anzuknüpfen.
In Gauersheim erwarteten die Hofheimer, die als einzige Rechtsrheiner angereist waren, zwei Gruppen mit nur teils vertrauten Ortsnamen. Neben Osthofen oder Bolanden gaben sich Ortschaften wie Stetten, Göllheim oder Leiningerland die Ehre. Ein Grund für die Hofheimer, die Rheinseite zu wechseln, spielte man, wie bei der Mini-EM in Kaiserslautern, einmal gegen unbekannte Teams, was den Reiz – im Vergleich zu den Kleinfeldturnieren im Kreis – doch deutlich erhöhte. Hofheim trat in seiner Gruppe gegen TuS Göllheim, FSV 03 Osthofen II, den JFV Leinigerland undTuS Wendelsheim an und gewann in der Reihenfolge die (aufgrund der schon eingangs benannten Schräglage) zwei Mal sechs Minuten gegen Göllheim und die zweite F-Jugend aus Osthofen jeweils klar mit 3:0.
Traf man in den beiden ersten Partien jeweils auf jahrgangsgleiche Mannschaften, wartete mit dem JFV Leiningerland ein Team, das deutlich größere Spieler in ihren Reihen hatte. Gerade hier würde man Niklas Peter, der noch am Vortag für einige Tore gesorgt und sich nach dem Turnier in Lorsch einen Haarriss im Fuß zugezogen hatte, besonders vermissen. Doch der feuerte als mitgereister Team-Insider und Edelfan seine Jungs besonders an, sodass es durch zwei Tore von Rafael Dionysius zum souveränen 2:1 reichte.
Blieb das Endspiel um den Gruppensieg gegen TuS Wendelsheim, die so wie die Blau-Weißen alle anderen Spiele gewannen, im Unterschied zum FVH aber deutlich mehr Tore kassiert hatten, sodass ein Unentschieden zum Gruppensieg reichen sollte. Und den holten sich die Hofheimer mit dem 2:2 in einem etwas ruppigen Spiel, in dem sowohl Spieler als auch Betreuer der Grünhemden unangenehm aus der Rolle fielen. Schade, dass die überlegenen Hofheimer ihre besseren Chancen nicht in noch mehr Tore ummünzen konnten, allen voran Ben Deters mit einem herrlichen Schuss an den Pfosten. Wobei dies dem Team vielleicht die Jagdszenen ersparte, die es später im Spiel um Platz drei gab und die die Entourage des TuS Wendelsheim leider nicht im Geringsten dazu brachte, das eigene sportliche Verhalten zu hinterfragen. Oder anders gesagt: Wenn Spieler andere Spieler auf dem Platz verfolgen, gehören sie, wenn nicht vom Schiedsrichter, so doch vom Trainer heruntergeholt. Darunter sollte man es nicht machen. Basta.
Im Spiel gegen die 2007er F1 des FSV 03 Osthofen, die sich Platz eins in der anderen Gruppe gesichert hatte, zogen sich die 2008er aus Hofheim mit erhobenem Haupt und einer 0:4 Niederlage aus der Affäre. Dass es plötzlich mit dem frei Chi nicht mehr so weit her war, deutete sich schon beim Spiel gegen Wendelsheim und deren Demontage gegen Bolanden an und die verstockten Energien des Schrägrasens erreichten den Schiedsrichter. Angesichts eines Elfmeters, der Spieler und Betreuer aus beiden Mannschaften ratlos hinterließ, darf man von einer gefühlten 0:3-Niederlage sprechen, die dann aber – auch in der Höhe – in Ordnung gegangen wäre.Vielleicht lag es am Ende aber auch gar nicht am Feng Shui von Gauersheim, sondern einfach  am geringeren Alter der F2. Oder mit Blick auf Yin und Yang am Prinzip der sich gegenüberstehenden, aufeinander bezogenen Kräfte: Denn was wollten die Ausnahmekicker der F2 den im nächsten Jahr noch erreichen, wenn ihnen in diesem nicht ab und zu auch ihre Grenzen aufgezeigt worden wären?

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03.06.2016 F2 Junioren: Tu Best of the rest...
 
 

F2 belegt bei der Mini-EM in Kaiserslautern nach enttäuschendem Turnierstart Platz 17. Nach Ausscheiden aus der Hauptrunde rollt die F2 das Feld von hinten auf und wird damit Erster der Trostrunde.
Von wegen Losglück. Sähe man die Mini-EM in Kaiserslautern als Orakel für die in wenigen Tagen beginnende Euro 2016, dann müssen sich die Deutschen warm anziehen, Italien übersteht – trotz vieler Unkenrufe – wie immer die Gruppenphase und Belgien ist der wahre Geheimfavorit, der aber, obwohl es die spielstärkste Mannschaft des Turniers sein wird, an sich selbst scheitert. Ach ja – und hier noch ein Tipp für die Wettfreunde: Österreich schlägt die Slowakei im Finale 2:1 und wird Europameister. Kein Wunder, dass Jogis Jungs gegen den kommenden Vize im vorletzten Vorbereitungsspiel mit 1:3 untergingen. So weit die Theorie.
Und Schweden? Die scheiden nach drei Spielen und null Punkten nach der Vorrunde aus. So eine Enttäuschung! Wenn es da nicht noch die Trostrunde gäbe, die es natürlich bei keiner anderen Fußball-EM gibt. Außer bei der Mini-EM in Kaiserslautern. Denn für Schweden – also die F2 des FVH – begann die Mini-EM eigentlich erst so richtig, nachdem sie in hohem Bogen nach der Vorrunde und den besagten null Punkten aus dem Turnier flog. Danach spielte man gegen die anderen früh Gescheiterten und – gewann gegen alle. Damit war man Sieger der Trostrunde und das kam so:
Die Hofheimer Schweden – in gelbem Jersey und blauer Hose und Stutzen – begannen das Turnier früh um neun am Samstag, nachdem sie im Klassenraum einer Schule eine eher mäßig entspannende Nacht verbracht hatten. All dies zumal nach einer Eröffnungsfeier mit Torjubelwettbewerb, bei dem man knapp an Spanien scheiterte, und dem Eröffnungsspiel der Franzosen gegen Rumänien, das letztere – man höre und staune – 4:1 gegen den Favoriten gewannen. Gegner der Schweden, gleichzeitig das jüngste Team im U9-Turnier,  war Irland (aus Stockstadt), die Mannschaft, von der man aus Hofheimer Sicht am ehesten davon ausgehen konnte, dass sie schlagbar sei, denn mit Italien (FSV Nieder-Olm) und Belgien (TSV Lay) hatte man Mannschaften in der Gruppe erwischt, die sowohl mit vielen Spielern des Jahrgangs 2007 antraten, als auch mit beeindruckenden Einzelspielern aufwarteten sowie mit mehreren F-Jugenden im Verein gesegnet sind.
Doch wie man weiß sind die Howwemer bisher keine besonders frühen Vögel gewesen, die ihre Würmer rechtzeitig gefangen hätten. Gegen Irland schien dies zunächst anders: Nach der 1:0 Führung und überlegenem Spiel drehten die Stockstädter Iren jedoch die Partie mit zwei Chancen und zwei Toren. Danach geriet man gar noch höher in Rückstand und schaffte am Ende gegen eine höchstens gleichwertige Mannschaft nur noch ein 2:4. Welch eine Enttäuschung! Dass die Spiele nicht leichter würden, war klar, dass man sich steigern kann ebenso. Doch trotz Steigerung verlor man relativ unspektakulär gegen stärkere Italiener 0:3 und angesichts deren Niederlage gegen bärenstarke Belgier in Höhe von ihrerseits 0:3 rechnete man sich in der Folge keine großen Chancen auf einen Sieg im dritten Gruppenspiel aus. Doch ausgerechnet den starken Belgiern, bei denen man auf eine Vierer-Abwehrkette mit zwei relativ weit zurückgezogenen Spitzen setzte (die „Wetzlar-Taktik“ des Darmstadt-Turniers), kaufte man zunächst ordentlich den Schneid ab. Das hatte auch damit zu tun, dass Rafael Dionysius aus dem Tor wieder ins Feld beordert wurde und der Youngster der Hofheimer im Laufe des Turniers zu immer größerer Form auflief. Dass die Schweden sich hier nicht versteckten, sah man allein schon daran, dass sie nach dem späten 0:1-Rückstand zum 1:1 ausglichen, sich danach mehrfach Gelegenheiten für weitere Tore herausspielten, am Ende der 24 Minuten aber leider doch mit 1:6 gemessen am Spielverlauf viel zu hoch verloren. Und dennoch. Man war einem Turnierfavoriten lange Zeit auf Augenhöhe begegnet und hatte ihm in der Gruppe das einzige Gegentor zugefügt. Ausgeschieden war man trotzdem. Da half es wenig, dass diese Belgier 9:0 gegen die Iren gewannen, die ihrerseits 0:4 gegen Italien verloren. Keine Punkte, Letzter der Gruppe. Ernüchterung.
Doch die verflog mit Teil zwei des Turniers und dem ersten Platzierungsspiel gegen Spanien. Die Spanier (aus Luxemburg!), die zwei ihrer Spiele knapp verloren und eins gewannen, spielten noch am Samstag als Gruppendritter gegen die unglücklichen Ried-Schweden, die desto besser aufspielten, je länger das Turnier dauerte. Und sie waren chancenlos. 5:1 fertigte man die Torreros ab, die nicht den Hauch einer Chance hatten und so haderte man abermals mit der Gruppenzusammensetzung; wie wäre dieses Turnier in einer anderen Gruppe für die jungen Schweden gelaufen? Die Devise, die jetzt ausgegeben wurde war damit gesetzt: Best of the rest! Das wollte man werden. Und dazu gehörte, im folgenden Spiel am Sonntag abermals gegen Irland antreten zu müssen, oder besser dürfen! Die Stockstädter hatten es nämlich ebenfalls als Gruppendritte nicht in die Achtelfinals geschafft, sich dafür aber gegen Island mit 6:5 im Elfmeterschießen durchgesetzt. Revanche also war angesagt.
Und die war glücklicherweise etwas später terminiert als am Tag zuvor. Um 10:30 sah man sich also wieder mit den Grünhemden konfrontiert. Doch seit dem hervorragenden Belgienspiel setzte man auf das schwarze „Auswärtsjersey“ des FVH, das den Jungs um Trainer Reinhold Dionysius offenbar Flügel verlieh. Und dies schien gegen die Stockstädter Iren ebenso zu sein: Nach schnellem Rückstand drehte man die Partie und hatte mit Tino Haubt, der sich im Spanienspiel gerade im Herauslaufen stark zeigte, einen hervorragenden Goalie mit einigen guten Paraden. Das 2:1 war bis dahin hochverdient, doch verpasste man es nachzulegen. Und es kam wie es kommen musste: Wer sie vorne nicht macht bekommt sie hinten rein. Statt eines Einwurfs pfiff der Schiedsrichter Eckstoß, den die Iren mit dem Schlusspfiff zum glücklichen 2:2 verwandelten. Es ging ins Elfmeterschießen. Und hier überschlugen sich die Ereignisse. Während Santiago Berkes Rodriguez den ersten Elfer souverän verwandelte und die Iren nachzogen, schoss Niklas Peter genau in die Mitte auf den Torwart. Der Hofheimer, der Verzweiflung nahe, bekam diesmal jedoch Schützenhilfe von ungeahnter Stelle: Der Schiedsrichter machte ungewollt seinen Fehler vor dem Ausgleich wieder gut und verwies den Ball abermals auf den Punkt – denn er hatte den Ball noch nicht freigegeben, weswegen Peter abermals antreten durfte – oder musste? Der nervlichen Belastung hielt er stand und verwandelte unwiderstehlich zum 2:1, das die Iren wiederum zum 2:2 ausglichen. Und während Rafael Dionysius den Ball zum 3:2 verwandelte, hielt Tino Haubt den letzten der drei Elfmeter und entschied die Partie am Ende für die zwar spielbestimmenden aber eben auch glücklichen Schweden. Damit hatte man das Finale der Trostrunde und damit das Spiel um Platz 17 erreicht. Hier ging es gegen Nordirland. Die Mannschaft hatte in der Nebenrunde zunächst Tschechien 2:0 besiegt und danach die starke  und hart spielende Schweiz (aus der Schweiz!) mit 3:0 abgefertigt. Kein leichter Gegner also. Aber wenn man Erster werden will, und sei es nur in der Trostrunde, muss man alle schlagen. Und genau so hat es Schweden auch gemacht. Und genau wie gegen Irland kassierte man kurz vor dem Abpfiff das (nicht ganz unverdiente) 2:2 nach einem Eckball. Und genau wie gegen die Iren behielt man gegen die Nordiren die Nerven im Elferschießen, auch wenn man eher sagen müsste: Die Nordiren behielten sie noch weniger als die Schweden. Denn während die ersten vier Elfmeter alle vergeben wurden, zwei auf jeder Seite, verwandelte Silas Bernschein den ersten Elfer überhaupt zum 3:2 und Moritz Vieweg hielt mit einer klasse Flugeinlage den gut geschossenen dritten Elfmeter der Nordiren. Geschafft. Best of the rest!
Und Belgien? Konnte seine drückende Überlegenheit im Halbfinale gegen die aufrechten Slowaken in einer Belagerungs- und Abwehrschlacht nicht in Tore ummünzen. Ein Konter. Ein Tor. Im Spiel um Platz 3 gewannen sie natürlich gegen die Türkei. Die Deutschen wurden übrigens nur Sechster. Sie verloren ihr Spiel um Platz 5 – gegen Albanien.


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12.05.2016 F2 Junioren: Leiden ohne Losglück. F2 belegt nach ordentlicher Leistung beim Turnier des 1. FCA Darmstadt 04 Platz 6. Frühes Viertelfinal-Los gegen Turnier-Sieger Eintracht Wetzlar verhindert besseres Abschneiden des FVH
 

Turbulente Wochen liegen hinter der F2. Sie glichen einem Auf und Ab – sowohl, was die Ergebnisse gegen die Gegner, als auch was die Gefühlslage des Teams betrifft. Nach der Neugruppierung der Rundengegner (vgl. Berichte Tvgg Lorsch/TV Lampertheim) bekommen es die Himmelstürmer der Vorrunde vornehmlich mit Teams des ein Jahr älteren F1-Jahrgangs zu tun und dies schlägt sich zwangsläufig in den Ergebnissen der starken zweiten F-Jugend des FVH nieder. Hatte man nach einem Testspiel mit drei Halbzeiten zur Überbrückung eines Spielplanlochs gegen Eintracht Herrnsheim (Ergebnisse: Sieg – Unentschieden – Niederlage, 2:1, 1:1,1:3) plötzlich eine hausgemachte Mannschafts-, Trainer- und Sinnkrise angezettelt, berappelte man sich zwar beim 4:4 im Rundenspiel gegen den rustikal auftretenden VfB Lampertheim, nach anfänglicher Führung (3:1 und 4:2) war das Ergebnis jedoch zweifelsohne eine Enttäuschung.
Teil des Sinnfindungsprozesses war es jedenfalls, die jüngeren Spieler der Mannschaft durch mehr Spielanteile stärker mit in die Verantwortung zu nehmen, ohne dass dies unbedingt auf Kosten des Erfolgs der siegesverwöhnten Jungster geht, schließlich spielt man an Pfingsten bei der Mini-EM in Kaiserslautern vor und bei dem Turnier mit sechs Feldspielern plus Torwart kann man es sich einerseits nicht leisten mit einer Stammelf 24 Minuten pro Spiel am Stück zu bestreiten, andererseits rechnet man sich natürlich was aus. Da kam das Turnier des FCA Darmstadt 04 mit eben diesen Regularien – sechs Feldspieler, ein Torwart – gerade recht: Neuorientierung und Neubesinnung, mit vereinter Kraft und allen Mann an Bord.
Das aus drei Gruppen bestehende Tableau versah den FV in der gut gefüllten ersten Gruppe zusammen mit 1. FCA Darmstadt 04, dem Gastgeber des Turniers, dem FV Biebrich 02, FC 1931 Eddersheim sowie dem FC Ober-Ramstadt. Im Unterschied zu den beiden anderen Gruppen hatte man damit ein Spiel mehr zu bestreiten, was ganz im Sinne des Hofheimer Ansinnens lag, Spielpraxis zu sammeln. Gleichsam geriet das Turnier als Lackmustest für die größere Vielfalt, was die Aufstellung zu Beginn des Spiels betraf: nicht einmal startete die F2 mit der gleichen 'Sieben'. Besondere Aufgaben erfordern besondere Maßnahmen. Und gegen den FC Eddersheim gelang den Blau-Weißen (wie meist in der Saison ganz in Schwarz) ein standesgemäßer Einstieg ins Turnier. Mit 4:0 schickte man die Orangenen, die ohne Torchance blieben nach 12 Minuten vom Feld und erwartete als nächste Mannschaft den FC Ober Ramstadt. Auch gegen diesen Gegner präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Dionysius – trotz geänderter Start'elf' – überlegen, verpasste es aber die Dominanz in Tore umzumünzen. Frei nach dem Motto, dass das Glück mit dem Tüchtigen ist, erzielte die feldüberlegene F2 zuletzt doch noch den Siegtreffer und ging damit ungeschlagen ins dritte Spiel, gegen den FV Biebrich 02. Auch dieser Gegner hatte bereits sechs Punkte aus den ersten beiden Spielen auf dem Konto, doch bei dessen Spiel gegen Eddersheim zeigten sich die Biebricher schwach und obwohl deren Gegner auf den Treffer drückte gelang nur den Biebrichern das Tor. Diese Mannschaft – so die einhellige Meinung der Hofheimer Entourage – sollte den FV nicht stoppen. Wie man sich täuschen kann. Denn kaum hatte das Spiel begonnen, pfiff der alles andere als souveräne Schiedsrichter Elfmeter für Biebrich, nachdem ein Schuss von der Torlinie aus, dem unmittelbar davorstehenden Niklas Peter an die Hand gesprungen war. Man kennt die Debatten vom Samstag aus der Bundesliga, Vergrößerung der Körperfläche, ging die Hand zum Ball oder unnatürliche Haltung derselben? Abgesehen davon, dass sich die immer fair spielenden F2er aus Hofheim keine Tricks erlauben, entbehrte die Entscheidung des Unparteiischen jeglicher Grundlage, weshalb man am Spielfeldrand unkte, da müsse wohl Geld geflossen sein, da nicht einmal Robert Hoyzer den zu seiner aktiven Zeit gepfiffen hätte. Die Erfahrung, einen Elfmeter gegen (oder auch für) sich zu bekommen – ein in der Fairplay-Liga quasi nicht vorkommendes Ereignis – schockte Blau-Weiß sichtlich. Denn in der Folge war man mehr mit Abwehrarbeit beschäftigt als man sich das erwartet hatte. Im Gegenzug verpasste man bei eigenen Vorstößen abermals klare Torchancen und so war es nur konsequent, dass bei einem Pass in die Schnittstelle der Abwehr und zu spät herauslaufendem Torwart das 0:2 nach einem Konter fiel. Noch war Zeit, doch spätestens beim 0:3, das nach einem ungünstig nach vorne abgewerten Schuss ebenfalls auf's Konto der Hofheimer ging, konnte mit dem Anschlusstreffer zum 1:3 in den verbleibenden Minuten nur noch Ergebniskosmetik betrieben werden. Dumm gelaufen. Denn: auch wenn man das nächste Spiel gewinnen sollte, würde man als Zweiter auf den Erstplatzierten der Gruppe C treffen – ausgerechnet. Denn dort spielte sich die weit angereiste Eintracht Wetzlar mit eindrucksvollem Fußball ohne Frage an eben diese Position. Aber da es keine Option war, das abschließende Spiel gegen Gastgeber Darmstadt zu verlieren oder zumindest unentschieden zu gestalten, um dadurch vielleicht nur bester Dritter zu werden, um im Viertelfinale gegen den Besten der Gruppe B anzutreten, gewann man – gemessen an der Leistung – mit 2:0 viel zu niedrig, doch holte man sich dafür reichlich Selbstvertrauen für`s Viertelfinale zurück. Gegen – wie sollte es anders sein – die bisher brillierende Eintracht aus Wetzlar.
Im Unterschied zu den Gruppenspielen, die im Tannenbaum-Schema (3-2-1) gespielt wurden, setzte man gegen den Gegner gezielt auf eine verstärkte Defensive: Eine Viererkette mit starker Zentrale, bestehend aus Fabio Haubt und Santi Berkes Rodriguez wurde flankiert von Niklas Peter auf rechts und Silas Bernschein auf links außen. Davor bildeten Tino Haubt und Rafael Dionysius die erste Angriffs- bzw. Abwehrreihe – je nachdem, was gefragt sein würde. Und die Taktik schien aufzugehen. Kein Zweifel, die Wetzlarer spielten gut nach vorne, doch was die starke Abwehr der Hofheimer nicht störte, klärte dahinter der gute Moritz Vieweg im Tor. Und nach vorne ging die Philosophie ebenso auf. Über rechts ging der schnelle Niklas Peter bei abgefangenem Ball aus der Viererkette nach vorne und schoss stark, aber leider nicht platziert genug auf's Tor. Daneben waren auch die beiden Sturmspitzen mitgelaufen, um sich beim Tempogegenstoß in Szene setzen zu können. Über links ergaben sich ebenso Chancen über Rafael Dionysius oder abermals über rechts durch Tino Haubt. Keine Mannschaft, da war man sich einig, hatte bisher mit derartiger Moral derartig viele Chancen gegen den haushohen Turnierfavoriten herausgespielt und das Spiel bis weit über die Hälfte der Spielzeit offengehalten. Dies schlug sich offensichtlich negativ auf die seelische Verfassung der Eintracht-Trainer nieder, die angesichts des Anlasses eines F-Jugend-Turniers mit Kanonen auf Spatzen zu schießen begannen und Zeitspiel reklamierten(!), nur weil der Hofheimer Goalie einen weit verschossenen Ball nicht im Laufschritt zurück zum Abstoßpunkt trug. Allein dafür wäre der Hofheimer F2 der Sieg zu gönnen gewesen, doch leider hatten sie anfangs kein Glück und bei den zwei in den letzten Minuten gefangenen Toren kam auch noch Pech dazu, sodass die Partie mit 0:2, aber ebenso viel Respekt für die Hofheimer zu Buche schlug.
Im Viertelfinale (gegen den späteren Turniersieger) raus, blieb den Blau-Weißen nur noch der Kampf um Platz fünf. Und der gestaltete sich überlegen wie glücklos und war damit Spiegelbild des gesamten Turniers. Bei der Wiederbegegnung mit dem FC Ober Ramstadt legte man ein Tor zu im Vergleich zum Gruppenspiel und gewann überlegen mit 2:0, während man beim Spiel um Platz fünf gegen die KSG Georgenhausen mit einem wunderschönen Treffer 1:0 in Führung ging, im Stakkato auf's Tor des Gegners schoss, in dem – so würde man später erfahren – die hervorragende und großgewachsene Torhüterin des Turniers alles Mögliche und Unmögliche hielt, und legte sich mit Kullerbällen, bei denen zunächst Abwehr und darauf der Goalie das Ihrige dazu taten, die Murmel kurz vor Schluss zweimal selbst ins Netz.
Was lässt der sechste Platz (von 13) beim Turnier von Darmstadt für die Mini EM in Kaiserslautern am kommenden Pfingstwochenende an Schlüssen zu? Erstens: Die Mannschaft funktioniert nach den Verwerfungen der letzten Wochen hervorragend als Team. Zweitens: Die Breite im Team wurde gut genutzt und nahezu jeder Spieler krönte seine Leistung mit einem Tor. Aber nicht zuletzt: Drittens: Das fehlende Losglück könnte der starken F2 – wenn schon nicht in Darmstadt – so doch beim Turnier in Kaiserslautern hold werden. Dort spielt man als Schweden, in gelbem Trikot und blauer Hose, in der Gruppe E gegen Belgien, Italien und Irland. Der Torjubel ist choreografiert, die Elfmeterschützen stehen fest. Erstes Ziel: Viertelfinale. Danach braucht's nur ein gutes Los – und etwas mehr Glück als in Hessen und schon wäre man... aber davor wollen wir erstmal kleine Smörgasbröds backen. Hej!

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24.03.2016 F2 Junioren: Sie können's noch. Nach enttäuschendem 1:6 in Lorsch findet die F2 wieder in die Spur und siegt deutlich gegen den TV Lampertheim
Man hatte schon begonnen zu zweifeln. Nach einer furiosen Vorrunde, die die Hofheimer F2 - bis auf eine Niederlage gegen den TV Lampertheim II bei der gleichwohl errungenen Hallenkreismeisterschaft in Bürstadt (siehe Bericht) - mit blütenweißer Weste überstand, würfelte der Hessische Fußballverband die Mannschaften ordentlich durch und heraus kam ein neues Tableau, worüber man in Hofheim nicht recht wusste, ob man sich darüber freuen oder es betrauern sollte. Denn zweifelsohne hatte man bei den Blau-Weißen die Ansetzungen gegen allzu oft zweistellig unterlegene Teams (auch an dieser Stelle) kritisiert, zumal die Spielfeste im Vorfeld der Runde Aufschluss über die Stärke der F 2-Teams gegeben hatten. Dass es dann – so wie es aussieht – keine adäquaten Teams aus dem 2008er Jahrgang gibt und die F 2 nun gegen durchweg ältere Jahrgänge antreten muss, erschien den Betroffenen ebenso wenig wünschenswert. Aber da das Leben kein Wunschkonzert ist und die Hofheimer die Herausforderung lieben, ging man sportlich an die Sache ran; hatte man nicht in Testspielen gegen die eigene E-Jugend aufgrund mehr als ordentlicher Ergebnisse schon für „Straftraining“ in Form von Zusatzsprints bei den Größeren gesorgt?
Ausgerechnet gegen die starken Lorscher des 2007er Jahrgangs waren jedoch alle Hoffnungen Makulatur. Trotz nahezu Vollbesetzung (Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez,, Rafael Dionysius, Fabio und Tino Haubt, Niklas Peter sowie Moritz Vieweg, auf Ben Deters und Silas Bernschein mussten die Blau-Weißen leider verzichten) ließen sich die Jungs von Trainer Reinhold Dionysius schwer beeindrucken und waren vom Druck des Gegners, den dieser von Anfang an mit klarem Kombinationsfußball ausübte, überrascht. Dass es für die Lorscher mit einem Blitzstart losgeht, verhinderte Santiago Berkes Rodriguez nur kurz, als er sich in einen Schuss des Gegners warf, was er mit Schmerzen und seiner vorläufigen Auswechslung bezahlen musste. Denn die darauffolgende Ecke führte direkt zum 0:1 aus Sicht der Hofheimer. Kurz darauf folgte, nach Verwirrung vor dem Tor, das 0:2. Danach konnte sich Rafael Dionysius auszeichnen, als er einen Fernschuss hielt. Doch noch vor der Pause fiel das 0:3 nach einer weiteren Ecke, wobei sich die Hofheimer durch einen Wechsel während der Ausführung selbst schwächten und im Moment des Gegentreffers in Unterzahl auf dem Platz standen.
 Zur zweiten Halbzeit blieb abzuwarten, ob der Wechsel im Tor – Moritz Vieweg für Rafael Dionysius, der an keinem der Treffer etwas ausrichten konnte – mehr spielerische Impulse bringen würde. Dabei hatten auch die Hofheimer bisher ihre Möglichkeiten. Tino Haubt setzte nach langem Abstoß den Ball an den Pfosten und ein schönes Anspiel von Santi Berkes Rodriguez erreichte Tino Haubt nur knapp nicht mehr. Santi Berkes Rodriguez verpasste selbst nach schönem Zuspiel von Niklas Peter den Anschluss am langen Pfosten und schob mit rechts links vorbei.
Doch auch in Halbzeit zwei waren es die Lorscher, die einen Ball, nachdem er durch Freund und Feind von rechts durch den Strafraum strich, links in die Maschen setzten. Da brachte es danach auch nichts, dass sich Santiago Berkes Rodriguez stark gegen zwei Spieler durchsetzte, sein Abschluss war zu schwach. Und das 0:5 fiel nach einem Alleingang über  rechts. Eine weitere schöne Chance hatte wiederum Santiago Berkes Rodriguez nach einer Ecke von Niklas Peter, doch auch dieser Schuss ging links vorbei. Den Ehrentreffer nach dem 0:6  für die bis zum Ende nicht aufsteckenden Hofheimer gelang Niklas Peter mit einem wunderschönen Distanzschuss von der Strafraumgrenze, den der großgewachsene Torhüter der Lorscher nicht mehr aus dem Winkel gefischt bekam.
Gegen den TV Lampertheim stand es damit in den Sternen, ob Blau-Weiß nur eine Woche später für Wiedergutmachung sorgen konnte. Schließlich war das der Verein, gegen den man die in der Vorrunde einzige Niederlage – wenn auch in der Halle – einstecken musste. Und zwar gegen dessen zweite F-Jugend. Diesmal aber gab sich die erste F die Ehre.
Nach gutem Training und viel positiven Impulsen unter der Woche wollte Trainer Dionysius auf keinen Fall die Erwartungen an sein Team zu hoch ansetzen, doch schon der Blick auf die Mannschaft des TV zeigte den Hofheimern, dass man es wohl größenmäßig eher mit der eigenen Kragenweite zu tun bekam. Auch wenn dieser Blick täuschen sollte – doch anders als gedacht. Die Mannen um Torhüter Moritz Vieweg erwiesen sich im zweiten Rückrundenspiel jederzeit als Herren des Verfahrens.
 Und dies lag in den ersten Spielminuten besonders am diesmal von Beginn an stürmenden Ben Deters, der, nach einigen Warnschüssen, in kurzer Folge die ersten beiden Tore für den FV mit einem Doppelschlag besorgte. Am 3:0 scheiterte der Rückkehrer kurz darauf am Pfosten. Den nahm dafür Niklas Peter als Spielpartner und schlenzte den Ball von links an dessen Innenseite, von der der Ball unwiderstehlich in die Maschen klatschte. Zwei weitere Treffer von Tino Haubt und Santiago Berkes Rodriguez komplettierten das ungefährdete 5:0 zur Halbzeit. Und im zweiten Durchgang machte die F2 dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte. Silas Bernschein verwandelte mit links, nachdem Osman Akcesme wunderschön den Ball bei hohem Tempo in Richtung Tor vor dem gegnerischen Goalie übergeben hatte. Das 7:0 resultierte aus einem Abschlag Moritz Viewegs, den Ben Deters hervorragend nach hinten ablegte, von dort vollendete Rafael Dionysius den Ball mit einem satten Schuss ins lange Eck. Der Torschütze war es auch, der einen Eckball von rechts trat, seinen Abnehmer mit Niklas Peter nach dessen Sprint in den Strafraum fand und zum 8:0 verwandelte. Das letzte Tor des Tages fiel abermals nach einem Abschlag des starken Moritz Vieweg, Santiago Berkes Rodriguez nahm den Ball im Spurt auf und verwandelte eiskalt aus vollem Lauf zum 9:0 Endstand. Das Torfestival unterstellt, dass der Gast aus Lampertheim keine Chancen gehabt hätte. Dem war keineswegs so. Doch wenn einmal ein Roter durch die blauweiße Abwehr brach, stand dort mit Moritz Vieweg ein Torhüter, der die Bälle aus allen Lagen abwehrte und aus den Ecken kratzte. Das besondere der Partie gegen Lampertheim war die Maßnahme des Trainers Dionysius, seine Spieler auf allen Positionen rotieren zu lassen. So verrichtete z.B. der etatmäßige Stürmer Tino Haubt im zweiten Durchgang hervorragende Deckungsarbeit, während diesmal andere die Tore schossen oder vorbereiteten, wie dessen Bruder Fabio, der trotz Prellung neben einem soliden Defensivjob hervorragend zum Tor auflegte. Eine Maßnahme mit Zukunft? Gegen den Stadtrivalen VfB Lampertheim wird es sich am 16.4. (11:00 Uhr) in der Riedkapitale zeigen. Jedenfalls schmecken Siege besser als Niederlagen und als Stadtteilunderdog gegen die Stadtplatzhirsche aus LA doppelt süß.

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25.02.2016 F2 Junioren: F2 verliert das erste Spiel der Saison und gewinnt bei der Hallenkreis- meisterschaft in Bürstadt.

46. Das ist nicht nur irgendeine Zahl. In San Francisco gibt es die 49ers. Numerisch nah dran. Das erste American Football-Profiteam innerhalb der vier großen Sportligen, das an der Westküste beheimatet war. Gegründet übrigens 1946. In Hofheim gibt es seit letztem Wochenende die 46er. So viele Spiele waren es, die die F2 ungeschlagen blieb, bei Spielfesten, Rundenspielen und Hallenturnieren. Und im Prinzip hätte alles auch so weitergehen können. Nun, das Siegel der Unbesiegbarkeit ist seit Samstag gebrochen. Doch beeindruckt von der ersten (und einzigen) Niederlage war die Mannschaft nur kurz. Danach knüpfte sie da an, wo sie kurz zuvor aufgehört hatte: Sie siegte fröhlich weiter.
Das Teilnehmerfeld bestand nach der Absage der JFV Bürstadt aus 'nur' noch 6 Mannschaften, die jedoch alle gegeneinander antraten, wodurch jeder Teilnehmer auf die erkleckliche Anzahl von je fünf Spielen à neun Minuten kam. Die Hofheimer bekamen es zunächst mit alten Bekannten zu tun, den Lokalmatadoren von Eintracht Bürstadt. Die hatte man Ende letzten Jahres beim Hallenturnier zwar schon einmal – denkbar knapp – mit 1:0 besiegt; es war damals aber sicher einer der, wenn auch ersatzgeschwächt, unverdientesten Siege unter den 46 unbesiegten Partien, der aber maßgeblich zum Turniersieg der F2 beim VfB Lampertheim beitrug.
Und wieder wurde es knapp – zumindest vom Ergebnis her: Die Hofheimer spielten gefällig nach vorn, erarbeiteten sich gute Möglichkeiten und gingen verdient durch Fabio Haubt in Führung. Konsequent spielten die F-Schüler weiter auf den Sieg – und das 2:0 fiel kurz vor Schluss, nach einem schönen Distanzschuss durch Niklas Peter, den der Torwart der Eintracht erst deutlich hinter der Linie aus dem Kasten beförderte. Doch was alle deutlich gesehen hatten, focht Mannschaft, Trainer der Zurückliegenden sowie Turnierleitung offenbar nicht an, die – im halben Jubel der führenden Mannschaft – einen Tempogegenstoß zum vermeintlichen 1:1 fast mit dem Schlusspfiff verwandelten. Nach eingehenden und vernünftigen Gesprächen am Spielfeldrand nach Spielende einigte man sich auf ein salomonisches 2:1 für Hofheim. Ein hochverdienter Sieg mit einem Gegentor, das, hätte man nach dem 2:0 einen Anstoß ausgeführt, wohl so nie gefallen wäre.
Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen die Vertreter von BiNoWa und Trainer Dionysius wechselte wie schon so oft in dieser Spielzeit auf der Torwartposition: Rafael Dionysius spielte nun im Angriff und für ihn rotierte Moritz Vieweg zwischen die Pfosten. Wie sich zeigte eine gute Entscheidung: Der Neustürmer der zweiten Partie schoss gegen klar unterlegene Gegner nach dem 1:0 auch das 2:0 und Niklas Peter besorgte, wie schon im Spiel zuvor, den letzten Treffer der Hofheimer zum 3:0 Endstand.
Gegen Schwanheim wurde die Startelf auf zwei Positionen verändert: Ben Deters und Osman Akcesme spielten von Anfang an und machten gleich richtig Druck. Und nach einer Riesenchance von Ben Deters war es Silas Bernschein, der mit einem satten Linksschuss das 1:0 besorgte. Abermals Niklas Peter erhöhte für die gut aufspielenden Hofheimer auf 2:0 und das schönste Tor war wohl das zum Endstand von abermals 3:0, als sich Rafael Dionysius schön über rechts durchsetzte, flach nach innen passte, zum Leidwesen für den eingewechselten Santiago Berkes Rodriguez in dessen Rücken, doch am langen Pfosten stand Tino Haubt goldrichtig und verwandelte unwiderstehlich.
Drei Spiele, drei Siege, den stärksten Gegner hatte man schon beim Auftakt nach einigem Hickhack bezwungen. Was sollte noch kommen? Die Niederlage gegen den TV Lampertheim. Und das kam so: Nachdem abermals im Tor gewechselt wurde, Fabio Haubt ersetzte den makellosen Moritz Vieweg, ließ dieser gleich zu Beginn der Partie einen Abschlag über den Spann rutschen, direkt vor die Füße des Lampertheimer Stürmers, der die Einladung dankend annahm und, da die Hofheimer Abwehr wohl übermütig geworden und viel zu weit aufgerückt war, zum 0:1 verwandelte. Ein Gefühl, das die Mannen von Trainer Dionysius seit dem Hofheimer Hallencup nicht mehr kannten, doch dort drehte man einen 0:1 Rückstand noch in ein 3:1 und auch im Freundschaftsspiel gegen Wormatia Worms auf freiem Feld zwei Wochen zuvor drehte man ein 1:3 und endete 4:3. Kein Grund zur Beunruhigung also. Und es zeigte sich abermals, dass die spielerischen Akzente von den Hofheimern gesetzt wurden. Ein krachender Pfostenschuss von Niklas Peter, ein wunderschöner Flankenlauf von Santiago Berkes Rodriguez über rechts erreichte leider weder Tino Haubt noch Rafael Dionysius, die am langen Pfosten – ebenso wie der Ball – haarscharf vorbeirauschten. Der FVH drückte und kam zu vielen Ecken, Lampertheim zu keiner, aber zu einem Konter. Und der saß. Abermals war die Abwehr aufgerückt und in der Verteidigung ungeschickt, sodass die Nummer 2 der Lampertheimer zum zweiten Treffer einschoss. Wenige Minuten vor Ende der Partie der Todesstoß. Hofheim reagierte geschockt. Hatte nun keine klaren Aktionen trotz weiterer Feldüberlegenheit und Santi Berkes Rodirguez verhinderte gar in letzter Sekunde noch den dritten Gegentreffer durch ein faires Tackling kurz vor der Torlinie. An der Niederlage konnte aber auch diese Geste des Aufbäumens nichts mehr ausrichten. Es war geschehen. Etwas benommen schlichen die Recken der Unbesiegbaren und hier umso überraschender Besiegten vom Geläuf.
Das letzte Spiel – so viel war klar – wollte man jedenfalls nicht wieder auf derart schlampige Weise verdaddeln. Gegen Einhausen lief der Seriensieger wieder rund. Santi Berkes Rodriguez verwandelte sehenswert nach schöner Hereingabe von Rafael Dionysius über rechts, nachdem er im ersten Versuch scheiterte, müllerte er den Ball im Liegen über die Linie und Niklas Peter verwandelte nach einem Eckball von Rafael Dionysius, bei dem Tino Haubt in zentraler Position zwischen der dichten Abwehr nicht an den Ball kommt: im 7-Meter-Kreis kam er frei zum Schuss und beförderte die Kugel satt in den Winkel. Nicht zu unterschlagen bleibt die Rettungstat von Torwart Moritz Vieweg, der nach schnellem Tempogegenstoß, als die Hofheimer Abwehr schon geschlagen ist, durch langes Stehenbleiben den Anschlusstreffer verhindert.
5 Spiele, 4 Siege, eine Niederlage. So ließt sich die Bilanz des besten Teams des Turniers. Denn der FVH-Bezwinger TV Lampertheim, zum Zeitpunkt des Sieges schon mit einem Unentschieden im Soll, spielte auch gegen Eintracht Bürstadt und gegen Schwanheim noch remis, sodass die Serie von 46 Spielen ohne Niederlage irgendwie ein bisschen unnötig zu Ende zu gehen schien. Mal sehen, ob die nächste Serie länger anhält. In der Feld-Rückrunde spielt die F2 neben Lorsch, Bensheim und Auerbach, gegen den TV Lampertheim.


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13.01.2016 F2 Junioren: Ein bisschen wie in Schottland. F2 gewinnt den dünn besetzten Hallencup des FV Hofheim

Nichts gegen den schottischen Fußball. Er mag nicht der modernste sein, der in Europa gespielt wird, aber er ist ehrlich, dynamisch und hat eine große Tradition. Nur seine Premier League ist mit 12 Mannschaften eher übersichtlich besetzt. Hinzu kommt, dass Duelle der beiden großen Kontrahenten, Celtic Glasgow und die aus der selben Stadt stammenden Rangers seit deren Insolvenz im Jahre 2012 nicht mehr stattfinden. Die mit großer Geschichte ausgestatteten Rangers spielten sich zumindest von der vierten schottischen Liga nach oben und sind immerhin schon wieder in der zweiten angekommen. Diese zweitklassige Scottish Championship hat im Übrigen gar nur 10 teilnehmende Mannschaften: Neben den Rekordmeistern aus Glasgow reüssieren dort Unbekannte mit schillernden Namen wie Alloa Athletic oder Queen of the South. Was das mit dem Hallencup in Hofheim am 9. Januar 2016 zu tun hat? Vielleicht mehr als man denkt.
Mangels Teilnehmer schrumpfte das Tableau des Turniers auf läppische 4 Mannschaften zusammen. In dem Sinne hatte man also übersichtliche schottische Verhältnisse, so wie die Runde im Norden der britischen Insel relativ schnell vorüber ist, würde wohl auch das Turnier der F 2 nicht bis Sonnenuntergang dauern. Könnte man immerhin glauben. Und die Rangers des Turniers waren immerhin auch angetreten. In diesem Falle war das die Traditionsmannschaft der Wormatia aus Worms, mit der sich zu messen alle anderen angetretenen Clubs besonders anschickten.
Was die Sache mit dem Sonnenuntergang betrifft, so lagen die Dinge anders als gedacht. Auch hier pfiffig schottisch gedacht, machte man aus der Not eine Tugend und verdoppelte einfach das Turnier, indem man alle Begegnungen einfach zweimal austrägt; quasi ein Hin- und ein Rückspiel am selben Tag. Alle gegen alle. Das fühlt sich dann tatsächlich an wie ein richtiges Turnier. Und hat dazu den Vorteil, dass, geht ein Spiel verloren, man es am selben Tag gleich nochmal besser als beim ersten Mal machen kann. Und das ist doch tatsächlich sehr reizvoll; die vier angetretenen Teams, neben den Hofheimern und Wormsern kamen der VfB Lampertheim und der SV Hahn, hatten jedenfalls keine Probleme ausreichend motiviert in die Partien zu gehen.
Doch zunächst ging es für Blau-Weiß (abermals in furchteinflößendem Schwarz) gegen den VfB Lampertheim, mit dem man schon bei dessen Turnier vor wenigen Wochen die Klingen gekreuzt hatte. Ein dünnes 1:0 stand von damals zu Buche, kein Grund zu Überheblichkeit für die so siegreichen Hausherren also. Doch die Furcht darum war unbegründet. Die F 2 ging ihrer Sache seriös nach, belagerte quasi das Tor der Lampertheimer und siegte mühelos nach zwei Treffern von Niklas Peter, einem von Tino Haubt sowie einem wunderschön herausgespielten Tor, bei dem Tino Haubt kurz vor dem herauslaufenden Torhüter des VfB butterweich auf den mitgelaufenen Osman Akcesme  rechts rüber legte, der cool neben dem rechten Pfosten einnetzte. 4:0, gegeizt mit Toren hatten die Hofheimer schon mal nicht, dafür hatte man sich aber warmgeschossen und Selbstvertrauen für die Partie gegen den prominenten Turniergast aus Worms geholt. Der hatte seinerseits sein Auftaktspiel souverän 7:0 gegen den SV Hahn gewonnen und trat, nach sparsamer 5-Minuten-Pause, unmittelbar danach zum Rheinhessen-Ried-Derby an. Doch so sehr die Hofheimer vom Warmmachen der Rot-Weißen beeindruckt waren, so wenig Respekt zeigten sie gegenüber dem Favoriten von „überm Rhein“, der mit drei stark aufspielenden F 1-Jugendlichen von 2007 anreiste. Die Hofheimer kamen zu Chancen, doch Tore wollten keine fallen, während auf der anderen Seite auch die Wormatia gefällig nach vorne spielte, gegen die starke Ried-Defensive aber nicht durchkam. Das erlösende 1:0 fiel durch einen starken Schuss von Niklas Peter, der kurz danach sogar noch zum 2:0 nachlegte und die heimischen Fans zu highlanderartigem Jubel auf den Rängen animierte. Das Prestigeduell gegen den vermutlich stärksten Gegner des Turniers war damit gewonnen. Ob es daran lag, dass den Nibelungenstädtern im zweiten Spiel direkt aufeinander die Puste ausging, die Laufbereitschaft der Hofheimer war von Abwehr bis Angriff herausragend, würde sich spätestens im „Rückspiel“ zeigen müssen, wo es den FVH auf die gleiche Weise treffen würde.
Das Spiel gegen den SV Hahn sollte also ein Spaziergang werden, da deren hohe Niederlage gegen Worms, die man schließlich klar besiegt hatte, eine deutliche Tendenz erwarten ließ. Hofheim begann neben Goalie Moritz Vieweg mit veränderter Startelf, doch die traf keine Schuld, als ein verunglückter Abschlag direkt vor den Füßen eines Hahner Stürmers landete, der sich das Geschenk mit Schleifchen gefallen ließ und kompromisslos einschoss. 0:1 – betretene Gesichter bei der Dionysius-Neun. Doch genug Zeit gab es noch, um das Ergebnis zu drehen. Und dies gelang der veränderten Startelf in Person von Rafael Dionysius, danach schienen die Mechanismen der Hofheimer Himmelsstürmer wieder zu greifen: Tino Haubt drehte das Spiel zum 2:1, der eingewechselte Niklas Peter steuerte die Tore Nummer drei und vier bei, Letzteres ein Gewaltschuss nahezu von der Mittellinie, bei dem der gute Torhüter des SV keine Chance hatte, und abermals Rafael Dionysius sowie Santiago Berkes Rodriguez schlossen nach wunderschön herausgespielten Kombinationen zum 6:1 Endstand ab. Das wäre es also gewesen, wenn es nicht nochmal von vorne losgegangen wäre...
Lampertheim also: Die hatten in der Zwischenzeit auch gegen VfR Wormatia Worms deutlich mit 0:5 verloren und da wollten sich die Hausherren offensichtlich nicht lumpen lassen. Das taten sie auch nicht, oder besser gesagt, das machten die andern für sie gleich selber: mit einem Eigentor ging der FVH in Führung, Santi Berkes Rodriguez, zwei Mal Rafael Dionysius und Tino Haubt stellten den 5:0 Endstand her. Und nun ging es direkt weiter gegen den Favoriten aus Worms, den man schon einmal geschlagen hatte und der der Revanche ausgeruht entgegenfieberte.
Es entspann sich ein rassiges Spiel zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften, bei denen abermals die Hofheimer gute Chancen besaßen in Führung zu gehen, doch Bälle von Tino Haubt und Santiago Berkes Rodriguez verfehlten ihr Ziel nur knapp. Im Unterschied zum Spiel gegen Hahn erlaubte sich der sichere Rückhalt Moritz Vieweg im Tor keinen Patzer und die Abwehrreihen ließen auf beiden Seiten keine Tore zu. Bis Niklas Peter das Spiel von der Mittelinie aus über rechts schnell machte und von einem Wormser, an dem er schon vorbei war, rustikal von den Beinen geholt wurde. Klare Sache, Freistoß aus dem rechten Halbfeld. Der Gefoulte führte selbst aus, doch der Schuss blieb in der Abwehr hängen, die danach jedoch hektisch und nicht sauber klärte, wodurch die Kugel Niklas Peter ein zweites Mal vor die Füße fiel. Der fackelte nicht lange und sein Schuss wurde vom starken Wormatia-Torwart gerade noch erreicht – was dem aber nichts brachte, flog er doch mitsamt der Kugel ins Tor: 1:0 für den FV Hofheim und grenzenlose Freude bei Spielern, Eltern und Betreuern. Doch die Wormatia gab sich nicht geschlagen. Sie erhöhte den Takt und kam fast zum Ausgleich, als ein Vorstoß zu Konfusion vorm heimischen Kasten führte, nachdem Moritz Vieweg einen Ball abwehren konnte und die Defensive das freiliegende Leder zwei Mal kurz vor den einschussbereiten Gästen in höchster Not klärte. Da am Ende auch Blau-Weiß noch zu Chancen durch die offensivere Ausrichtung der Wormatia kam, ging der 1:0 Endstand vom Spielverlauf her abermals in Ordnung und der moralische Turniersieg war den Mannen um Trainer Dionysius auch bei einer Niederlage gegen Hahn nicht mehr zu nehmen. Aber auch die gab es nicht: Silas Bernschein, der schon bei anderer Gelegenheit seine exzellente Tagesform unterstrich, spielte drei vier Gegner geschickt aus und packte seine linke Klebe drauf, woraufhin der Ball ins lange Eck flog. Besser gemacht als beim nahezu deckungsgleichen Solo im Hinspiel, als jedoch nach dem 4. Spieler der Torhüter den Ball aus dem kurzen Eck fischte. Tino Haubt und Santi Berkes Rodriguez erhöhten, dem Spielverlauf entsprechend, noch auf den 3:0-Endstand, wonach die ungeschlagenen Hofheimer mit 6:0 Siegen und 21:1 Toren ganz unschottisch einen nicht offiziellen Turniersieg feierten, da es bei dem Doppelturnier eigentlich nur Sieger gab: Alle bekamen ihre goldene Medaille, die Hofheimer F 2 (Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez, Silas Bernschein, Ben Deters, Rafael Dionysius, Fabio und Tino Haubt, Niklas Peter sowie Moritz Vieweg) erntete den Respekt nicht nur der Domstädter, und der Pokal des Tages ging an den fliegenden Torhüter des SV Hahn, der dem Flying Scotsman, der schnellsten Zugverbindung zwischen London und Edinburgh Waverley, auch dem Namen nach alle Ehre machte.


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06.01.2016 F2 Junioren: Hey, hey, Spitzenreiter Spitzenreiter, hey... F2 gewinnt hochkarätig besetztes Turnier bei SV Concordia Gernsheim

Wer sagt's denn. Die F 2 des FVH kann nicht nur Spiele nicht verlieren, sie kann damit auch ganze Turniere gewinnen. Während ihr dies beim letzten Turnier in Klein-Gerau noch versagt blieb, man wurde bei nicht einer einzigen Niederlage zwar immerhin Dritter, konnte man sich in Gernsheim in einem Herzschlag-Finale den Gruppensieg in der Gruppe B sichern und zog ins Finale ein. Und das kam so:
Während es in der Gruppe A Gastgeber SV Concordia Gernsheim mit Rot-Weiß Darmstadt, der SKG Stockstadt und SV Blau-Gelb Frankfurt zu tun bekam (die FTG Pfungstadt trat kurzfristig leider nicht an), konnte Hofheim in der Gruppenphase in einer mit fünf Mannschaften dagegen gut gefüllten Gruppe antreten: Neben der SSG Langen, dem VfB Ginsheim und dem TSV Goddelau trafen die Hofheimer noch auf den VfR Groß-Gerau; allesamt Mannschaften, mit denen man sich bisher noch nicht messen konnte. Und im ersten Duell der Gruppe verschafften sich die beiden Mannschaften aus Langen und Ginsheim zunächst einmal großen Respekt bei allen Zuschauern – großgewachsene Teams, die augenscheinlich noch größere Spielfertigkeit an den Tag legten. So viel war klar – das würde alles andere als leicht werden. Überraschenderweise verlor die spielbestimmende SSG Langen gegen eiskalt konternde Ginsheimer mit 1:2 und so hoffte man, im ersten Spiel gegen den TSV Goddelau auf einen guten Einstand, ehe es gegen die starken Platzhirsche aus der Eröffnungspartie gehen würde. Und dieser Einstand gelang: Die Hofheimer siegten souverän, wenn auch knapp mit 1:0. Niklas Peter legte den Ball schön auf Rafael Dionysius, der ihn weiter zu Tino Haubt spielte und der hatte keine Mühe mehr, ihn aus zentraler Position zu verwandeln. Eine schöne schnelle Kombination langte dem FVH, der aus seiner Überlegenheit kein weiteres Kapital schlagen konnte. Doch sollte er mit dem ungefährdeten, wenn auch zu niedrigen Sieg keineswegs unzufrieden sein, das würde der weitere Verlauf des Turniers zeigen.
Im zweiten Spiel ging es für die Hofheimer gegen die aus dem ersten Spiel imposant auftrumpfenden Ginsheimer und man war gewarnt. Im Unterschied zu Partie Nummer eins stand nun nicht mehr Moritz Vieweg, sondern die eigentliche Nummer eins im Tor: Rafael Dionysius. Dass er es mit ähnlich wenig Arbeit zu tun bekam wie sein Pendant im Spiel zuvor, durfte bezweifelt werden. Doch weit gefehlt. Die Hofheimer spielten gefällig und in der Abwehr meist sicher, hatten am Ende gar mehr vom Spiel und verdienten sich das leistungsgerechte torlose Unentschieden.
Der erste große Brocken war damit zumindest teilweise entschärft. Doch nützte das Unentschieden wenig, wenn man nicht in der folgenden Partie gegen Langen gewinnen würde, hatten die doch gegen den VfB Ginsheim verloren, was bedeutete, dass ein Unentschieden gegen die SSG Langen vermutlich kaum zum Gruppensieg reichen würde, denn Ginsheim, da waren sich alle einig, sollte in seinen noch ausstehenden Spielen gegen Goddelau und Groß-Gerau keine größeren Probleme bekommen. Nun also die SSG: Und zur Überraschung nicht nur der Hofheimer Zuschauer nahm die F 2 des FV das Heft sofort in die Hand. Im Tor stand nun Fabio Haubt, wodurch der in der ersten Partie in der Offensive überzeugende Rafael Dionysius dort auch wieder zur Verfügung stand. Und es ergaben sich durchaus vielversprechende Chancen aufseiten der Hofheimer: So scheiterte Santiago Berkes Rodriguez zunächst knapp, als ein Fernschuss aus halbrechter Position sich haarscharf übers linke Lattenkreuz ins Toraus senkte und nur wenige Augenblicke später noch knapper, als sein erneuter Torabschluss flach am rechten Pfosten endete. Auch Silas Bernschein hatte in diesem Spiel nicht die nötige Fortune, als er freistehend einen Linksschuss nicht so erwischte, wie ihm das in anderen Partien oft gelungen war. Und da auch die Spitzen diesmal nicht stachen, blieben die Blau-Weißen abermals ohne Torerfolg. Ein schwacher Trost, dass die Jungs um Trainer Reinhold Dionysius bisher das einzige Team in der Gruppe B ohne Gegentor war. Die Defensive, das zeigte sich auch wieder bei diesem Turnier, arbeitete vorbildlich. Das lag auch diesmal vor allem daran, dass sich offensive Spieler immer wieder bei der Abwehrarbeit mit einbrachten und alle auf der Position, auf der sie der Trainer aufstellte, alles gaben. So spielten Ben Deters ebenso wie Osman Akcesme in ihren Einsätzen sowohl im Sturm als auch, nach kurzen Pausen, in der Abwehr.
Dass es wohl nicht ganz reichte, wurde nach Ginsheims immerhin knappem 2:1 gegen die TSV Goddelau deutlicher, doch zunächst mussten beide Teams, sowohl Hofheim als auch Ginsheim gegen den VfR Groß-Gerau antreten, der bereits mit 0:2 gegen Langen verloren hatte und auch gegen Goddelau mit 0:1 den Kürzeren zog. Und Hofheim blieb der Vortritt überlassen: Das Spiel wurde nach wenigen der 10 Minuten Spielzeit eine Demonstration der Blau-Weißen. Am Ende war es Santiago Berkes Rodriguez, der sich auf der linken Seite – erstmals in dem Turnier als Stürmer eingesetzt – in Strafraumhöhe gegen zwei, drei Abwehrspieler durchsetzte und dessen trockener Anschluss, wohl noch leicht verdeckt für den Torwart, im rechten Eck einschlug. 1:0 – und weiter ging es mit Chancen im Minutentakt, bei denen, nach mühsamem Beginn, immer deutlicher Niklas Peter die Fäden im Mittelfeld zog und nach dessen wunderschöner Hereingabe Rafael Dionysius mit links knapp das Gehäuse verfehlte. Dass es noch zu einem weiteren Tor reichte, war nicht nur dem Spielverlauf mindestens angemessen, es adelte auch seine beiden Protagonisten, die den Konter mustergültig über rechts vortrugen (Niklas Peter) und abschlossen (Tino Haubt).
Nach dem 2:0 blieb abzuwarten, ob der VfB Ginsheim – der gegen Goddelau schließlich nicht ohne Gegentor blieb –  sich einen Ausrutscher gegen den bis dato sieg- und punktlosen VfR Groß-Gerau leistete. Und in der Tat. In der Partie, die Ginsheim zweifelsohne dominierte, hatten auch die Groß-Gerauer ihre Chancen. Das Spiel der Ginsheimer, eingangs gegen die SSG Langen noch gnadenlos, verlor an Schwung und Linie, sodass am Ende ein torloses Unentschieden dem FVH den Gruppensieg und damit das Finale gegen den Tabellenersten der Gruppe A sicherte, Gastgeber SV Concordia Gernsheim.
Dieser hatte sich wegen der Absage Pfungstadts einerseits nur gegen drei Teams durchsetzen müssen, andererseits spielten die Gernsheimer, die beim Turnier eine Woche zuvor in Klein-Gerau hinter den Hofheimern landeten, diesmal in Bestbesetzung. Doch mehr als ein Sieg und zwei Nullnummern sprangen in den Gruppenspielen nicht heraus und so ging man, nachdem in den Platzierungsspielen die ehemaligen Gegner des FVH meist den deutlich besseren Eindruck hinterließen, als leichter Favorit ins Finale.
Die mitunter großgewachsenen Gernsheimer traten mit einem starken Schlussmann an, Hofheim mit Ben Deters im Sturm, und es entspann sich entgegen aller Erwartungen ein offenes Match, in dem hier wie da die klaren Torchancen fehlten. Mitunter geriet die Partie mit zunehmender Spieldauer ruppiger, was besonders Niklas Peter zu spüren bekam und auch Santiago Berkes Rodriguez wurde sehenswert von den Beinen geholt, aufgrund der „Fairplay“-Regelung jedoch ohne Konsequenzen, da die Spieler derartige Zwischenfälle normalerweise unter sich regeln. In den letzten Minuten vor Spielende bekam die Hofheimer F 2 das Spiel immer besser in den Griff und drückte die Gernsheimer ein ums andere Mal an deren Strafraum, ohne dass diese noch auf den erlösenden Konter hoffen durften, da Blau-Weiß (auch diesmal wieder in den schwarzen Trikots) zu konzentriert für den Fall eines Ballverlusts verteidigte. Als noch etwas mehr als 30 Sekunden auf der Uhr zu spielen waren, erzwangen die zuletzt spielbestimmenden Hofheimer einen Eckball, den Niklas Peter in die Mitte des Strafraums schlug und dessen Verwandlung sich Tino Haubt zentral nicht nehmen ließ. 1:0. Kurz danach: Abpfiff und grenzenloser Jubel. Die Bilanz der in Gernsheim wieder vollständig angetretenen F 2 (Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez, Silas Bernschein, Ben Deters, Rafael Dionysius, Fabio und Tino Haubt, Niklas Peter sowie Moritz Vieweg) kann sich sehen lassen: 5 Spiele, 0 Gegentore, Turniersieg. Und weitet man den Blick, bleibt die F 2 im abgelaufenen Jahr 2015 auf dem Feld und in der Halle ungeschlagen.
Ob die unheimliche Serie auch im kommenden Jahr anhält, wird sich schon in wenigen Tagen erweisen: Beim hauseigenen Hallencup 2016 am Samstag, dem 9. Januar 2016 in der Turnhalle in Hofheim geht es ab 13:30 Uhr unter anderem gegen die Wormatia. Die F 2 freut sich schon... hey, hey,

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28.12.2015 F2 Junioren: Ungeschlagener Dritter. F2 gewinnt Spiel um Platz 3 beim Hallenturnier des SV 1912 Klein-Gerau
Nach minimalistischen Ergebnissen beim Hallenturnier des VfB Lampertheim – Unentschieden ohne Tore und Siege ausnahmslos im 1:0-Format – erhoffte sich Trainer Reinhold Dionysius beim zweiten Winter-Hallenturnier seiner Mannschaft eine Leistungssteigerung, besonders, was die Torausbeute anbelangte. Und siehe da – die Mannschaft, das zeigte sie in mehr als einem Spiel, kann höher als 1:0 gewinnen. Doch der Reihe nach.
Das Team konnte diesmal wieder auf den zentralen Mittelfeldakteur Niklas Peter zurückgreifen, musste dabei aber gleichzeitig auf Santiago Berkes Rodriguez verzichten, wodurch die Zeichen auf mehr Offensive und etwas weniger Defensive standen. Und diese Rechnung ging gleich im ersten Spiel gegen Concordia Gernsheim auf. In den 10 Minuten, die zu spielen waren, war die F 2 überlegen und Tino Haubt war es dann, dem es nach einem Torwartfehler gelang, den freien Ball aus spitzem Winkel fast von der Grundlinie ins Tor zu spitzeln. Und wenn es beim Turnier, eine Woche zuvor, noch Zweifel gab, ob er beim ersten Tor der Hofheimer noch am Ball war, so wischte diese Ben Deters mit seinem zweifelsfreien 2:0 vom Tisch: Nach einem Eckball verwandelte er humorlos und knallhart nach guter Ballannahme. Der erste Sieg im ersten Spiel war für die erfolgsverwöhnten Hofheimer perfekt.
Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber SV 1912 Klein-Gerau, so hoffte man, würde die Serie der erfolgreichen Spiele fortgesetzt werden können. Im Tor stand nun, anstelle von Moritz Vieweg, Rafael Dionysius. Und ganz wie im ersten Match war der FVH abermals die spielbestimmende Mannschaft. Leider wurden die Torchancen, die sich ergaben, nicht genutzt. Mehr als fünf Minuten vergingen bis Niklas Peter eine herrliche Vorlage direkt vors Gehäuse des Gegners spielte und abermals Tino Haubt den Ball mit der Fußspitze ins Tor kitzelte. Lag man nun auf der Siegerstraße, musste man das 1:0 eigentlich nur noch über die Runden bringen, und das konnten die Hofheimer, die, in der Halle einmal in Front, eigentlich keine Gegentore mehr zulassen. Bis zu diesem Spiel: Die Abwehr stoppte einen Ball unglücklich und war einen Moment desorientiert, sodass ihn der Gegner durch die Beine des Hofheimer Goalies ins Tor beförderte.
Ein ärgerliches 1:1, dem ein ebenso unnötiges 0:0 gegen FC Germania Leeheim folgte: Unzählige Torschüsse, keiner ging rein und somit spielten die Blau-Weißen um Platz 3, anstatt im Endspiel um den ersten Platz.
Aber wenigsten den wollte die bisher schließlich immer noch ungeschlagene F 2 sich nicht nehmen lassen: Gegner war die Mannschaft vom TSV Goddelau. Im Tor stand die Hofheimer Nummer drei, Fabio Haubt, der im letzten Spiel jedoch nicht mehr hinter sich greifen musste. Auch hier waren die Hofheimer leicht überlegen, diesmal aber belohnten sie sich mit zwei schönen Treffern. Rafael Dionysius schoss nach schöner Vorlage von Moritz Vieweg sensationell unter die Latte ins Tor und den Schlusspunkt setzte Niklas Peter nach einem souveränen Alleingang.
Alleingänge gab es aber auch bei diesem Turnier wenige. Denn hinter jedem starken Spieler steckt – wie jeder weiß – ein starkes Team, diesmal: Osman Akcesme, Silas Bernschein, Ben Deters, Rafael Dionysius, Fabio und Tino Haubt, Niklas Peter sowie Moritz Vieweg.
Die immer noch ungeschlagene F 2 versucht im alten Jahr (30.12.2015) in Gernsheim noch einmal anzugreifen. Das hochkarätig besetzte Turnier der SV Concordia 1910 mit Mannschaften aus Darmstadt und Frankfurt beginnt um 9:30 Uhr.

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16.12.2015 F2 Junioren: Hofheimer Minimalismus. F2 dominiert das Hallenturnier beim VfB Lampertheim und bleibt ohne Gegentor
Wer hätte gedacht, dass sie sich als Minimalisten erweisen würden? Mit drei Toren in fünf Spielen gelangen der F2 des FVH drei Siege und zwei Unentschieden beim ersten Hallenturnier dieser Saison in Lampertheim, wodurch die Eleven von Trainer Reinhold Dionysius als einzige neben Wormatia Worms ohne Niederlage blieben, Hofheim jedoch einen Sieg mehr als die Domstädter vorweisen kann und – würde es eines geben – das Tableau aller Mannschaften des Turniers anführte. Doch der Reihe nach.
Nach etlichen Kantersiegen in der abgelaufenen Feldrunde 2015 hatten die Blau-Weißen genug Selbstvertrauen getankt, um beim ersten Hallenturnier des Jahres auch ohne Spielmacher Niklas Peter mit dem Anspruch einer Siegermannschaft aufzutreten. Der erste Gegner aus Mannheim-Sandhofen bekam die Dominanz der „Dionysius-Elf“ - bestehend aus fünf Feldspielern plus Torwart – zu spüren. In den kurzen sieben Minuten hatte Keeper Moritz Vieweg keine brenzlige Situation zu überstehen, Hofheim spielte gefällig nach vorne, nutzte seine Chance aber nicht konsequent, sodass zu befürchten stand, das Spiel werde unentschieden enden, bis nach einer Ecke der Ball dann doch im Netz zappelte und Ben Deters verdächtig nah am Geschehen war, wobei der selbst nicht genau sagen konnte, ob er noch dran war oder nicht – besser gesagt: ohne ihn im Gewühl wäre das Ding aber wohl kaum gefallen. Damit war das Spiel entschieden, da die Spvgg Sandhofen insgesamt kaum gefährlich wurde.
Weiter ging's gegen den Gastgeber des VfB Lampertheim. Dessen großgewachsene Mannschaft verlangte den Hofheimern einiges ab, zumal im Angriff nicht mehr Rafael Dionysius zur Verfügung stand, der ins Tor wechselte. Dem Spiel fehlte es an Kontur und zwingenden Torchancen; auch wenn die Defensive um Silas Bernschein und Santiago Berkes Rodriguez solide nach hinten arbeitete, nach vorne blieben die Akzente zu lange aus. Zumindest so lange, bis Tino Haubt eine schöne Vorlage eiskalt verwandelte. Auch hier also 1:0 zu Spielschluss. Zwei Spiele, zwei Tore, zwei Siege – so, dachte der Hofheimer Anhang, könne es weitergehen. Doch zunächst ging es das erstmal mit vier statt fünf Feldspielern.
Gegen den FSV Einhausen, der aufgrund zu kleiner Besetzung mit nur vier Feldspielern antrat, sollte das aber einer erfolgreichen Fortsetzung des Turniers nicht im Wege stehen. So dachte man. Schließlich hatte man zwei Wochen zuvor gegen Einhausen noch zweistellig auf fremdem Platz gewonnen. Doch dies war eben nicht der FSV, sondern die Nachbarn der SG, und die hatten damals nicht den spielstarken Stürmer mit der Nummer neun in ihren Reihen, der fiel Blau-Weiß jedoch bei der Beobachtung der Partien zuvor schon auf, und ihn – so der Plan – wollte man an die Kette legen. Santiago Berkes Rodriguez gelang dies als Wadenbeißer und ewiger Begleiter (bis auf eine Ausnahme, die ohne Folgen blieb) hervorragend, doch nach vorne gelang den Hofheimern trotz Spielüberlegenheit kein Treffer. Dass das Unentschieden durchaus etwas wert war, zeigte die Quote der Nummer neun aus Einhausen, die im ganzen Turnier die meisten Tore schoss. Im dritten Spiel blieb damit der dritte Torwart der F2 ohne Gegentor. Fabio Haupt hielt, was zu halten war, und bot einen sicheren Rückhalt.
Im vorletzten Aufeinandertreffen durfte man mit Eintracht Bürstadt die Kräfte messen. Die Bürstädter hatten von allen Mannschaften den bisher souveränsten Eindruck hinterlassen und aufgrund der mangelnden Torausbeute dachte man mit gemischten Gefühlen an Bambini-Zeiten, als man zuletzt die Klingen gekreuzt hatte und – damals ebenfalls ohne Niklas Peter – verlor. Die Befürchtungen schienen sich zu bestätigen. Bürstadt übte großen Druck auf's Hofheimer Tor aus, doch die Mannschaft arbeitete abermals gut nach hinten, neben den bisherigen Kräften tat sich besonders Osman Acesme hervor, der furchtlos gegen die körperlich überlegene Eintracht ins Gefecht stürzte und so am Unentschieden seinen Anteil hatte – so dachte man. Bis kurz vor Schluss Tino Haubt einen schönen Konter mit einem noch sehenswerteren Heber über den herauslaufenden Torwart krönte und die Bürstädter schockte. Die erholten sich nicht mehr davon und so erntete man das dritte 1:0 im vierten Spiel.
Damit trafen in der letzten Partie die einzigen beiden Teams ohne Niederlage aufeinander. Der Traditionsverein aus Worms gegen die fünf Zugminuten entfernten Nachbarn aus dem Ried. Im Unterschied zur Hofheimer F2 hatte die Wormatia aber bisher schon zwei Unentschieden auf dem Buckel, ein Hinweis auf die höhere Qualität der Unsrigen? Mitnichten. Es entspann sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem abermals die Abwehr dicht hielt, nach vorne aber kein Treffer fallen wollte. Brenzlig wurde es dann noch einmal kurz vor Schluss, als ein fairer Zweikampf von Rafael Dionysius von den mitgereisten Zuschauern aus Worms in unangemessener Weise mit „Foul“-Rufen quittiert wurde, woraufhin postwendend auf Freistoß in Höhe der Mittellinie für die Wormser entschieden wurde. Da diese einen sehr starken Schützen in ihren Reihen hatten, der auch schon in den anderen Spielen aus derartigen Entfernungen respekteinflößende Schüsse in Richtung Tor feuerte, hielten die Eltern aus dem Ried nochmals die Luft an, bevor dann aber auch diese Aktion ohne Erfolg verpuffte. Am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden, bei dem von Hofheimer Seite aus eigentlich mehr drin gewesen wäre als gegen Bürstadt. Die F2 des FV konnte das Unentschieden angesichts des guten Gesamtergebnisses aber vielleicht noch leichter verschmerzen als die Jungs von der anderen Rheinseite.
Hofheims F2, in der Besetzung Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez, Silas Bernschein, Ben Deters, Rafael Dionysius, Fabio Haubt, Tino Haubt und Moritz Vieweg, blieb beim ersten Hallenturnier von allen teilnehmenden Mannschaften als einzige ohne Gegentor. Da fragt man sich schon, woher der neue Minimalismus Hofheimer Prägung herrührt. Insider behaupten, es läge an einer neuen taktischen Ausrichtung, die der frischgebackene C-Schein-Trainer Dionysius in der Sportschule Grünberg extra für das Turnier bei seiner praktischen Prüfung eingeübt hat. Davon können sich Fans, Eltern und Interessierte am kommenden Sonntag Mittag beim SV 1912 Klein-Gerau, dem nächsten Hallenturnier, ab 14:30 Uhr überzeugen. Herzlichen Glückwunsch schon jetzt zum erfolgreichen Turnier und zum zum Trainer-Diplom!

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02.12.2015 F2 Junioren: Alles wie gehabt... Hofheimer F2 bringt in Einhausen mit furioser Spielweise den Schnee zum Schmelzen
Eigentlich erwarteten die Jungs der F 2 nach dem Fröstelspiel in Wattenheim eine Premiere. Die bekamen sie. Aber anders als gedacht. So erwartete man ursprünglich die dritte Mannschaft vom TV Lampertheim, um erstmals aufgrund einer Spielverlegung ein Flutlichtspiel in Hofheim zu begehen. Doch wie so vieles in dieser Vorweihnachtszeit aus Zucker zu sein scheint, fürchtete sich auch der Gegner aus der Riedkapitale angesichts strömenden Regens offenbar vor Auflösungserscheinungen, anders war die Spielabsage kurz vor Spielbeginn nicht zu erklären. Mannschaft und Eltern machten aus der Not eine Tugend und reichten zum „Wasserballtraining“, das anstelle des Rundenspiels stattfand, Kinderpunsch, Laugenstangen und Würstchen, sodass die F-Schüler gar gestärkt aus der Spielabsage hervorgingen.
Dass die gedachte Premiere mit einwöchiger Verspätung stattfand, dazu hatte Petrus abermals seinen Anteil beigetragen: Gegen die SG-Einhausen bestritt man das erste Rundenspiel seit Bambini-Tagen auf verschneiter Unterlage. Ob der TV Lampertheim bei diesen Bedingungen wohl angereist wäre? Der FV Hofheim war am vergangenen Samstag jedenfalls pünktlich vor Ort. Auch wenn das Schild auf dem weißen Rasen nichts Gutes verhieß: Rasen nicht bespielbar stand da und Befürchtungen in Richtung zweiter Spielabsage in einer Woche im Raum. Doch auch die Heimmannschaft erschien – passend zur Witterung – in schneeweißen Trikots und so konnte auf glücklicherweise eher pappigem statt rutschigem Geläuf mit Kunstrasenunterlage gespielt werden. Und wie...
Die Hofheimer erwischten im Unterschied zu so vielen anderen Spielen einen Blitzstart und schossen das bisher schnellste Tor ihrer Runde. Kurz nach dem Anstoß setzte sich Santiago Berkes Rodriguez auf der rechten Seite gegen mehrere Gegenspieler durch und spielte den Ball kurz vor der Grundlinie flach in den Sechzehner, wo er mit Tino Haubt einen dankbaren Abnehmer fand und dieser noch vor Ablauf der ersten Minute zum 1:0 einschob. In der Folge entwickelte sich ein überaus einseitiges Spiel, bei dem die Hofheimer immer wieder durch gutes Passspiel zu überzeugen wussten, die Sturmspitzen aber zu oft die letzte Konsequent vermissen ließen. Moritz Vieweg legte das Leder als Linksfuß zu oft links neben das Tor während Tino Haubt dem Torhüter der Einhausener ebenfalls mehr als einmal in die Arme schoss. Da braucht es eben Gewalt, dachte sich wohl Niklas Peters und knallte den Ball aus zentraler Position in die Maschen, nachdem er sich vorher ebenso stark gegen zwei Weiße durchgesetzt hatte. Und nun lief die Hofheimer Tormaschine. Niklas Peters, Tino Haubt und Moritz Vieweg – man höre und staune – mit Rechts erhöhten für die Gäste, wodurch die Platzherren angesichts kalter Witterung und überlegener Gegner doch etwas zu früh aufzustecken schienen. Aber auch Torhüter Rafael Dionysius bekam, nachdem Trainer Reinhold Dionysius ordentlich durchwechselte, zwei Gelegenheiten, sich als Schlussmann in Szene zu setzen, wobei man eher vom Glück der Tüchtigen sprechen muss, wenn die Hofheimer in der Pause noch zu null führten. Einen besonderen Moment erlebte Fabio Haubt, der nach mehrwöchiger Verletzungspause sein Comeback auf dem Schnee gab und sich nahtlos ins gute Team mit Torvorlage und Tor einfügte.
In der zweiten Halbzeit spielten die Mannen aus Hofheim die Partie seriös zu Ende. Weitere Treffer von Santiago Berkes Rodriguez, Rafael Dionysius, Tino Haubt, Niklas Peters und – zum Abschluss – Ben Deters komplettierten ein einseitiges 14:0 der Hofheimer F 2. Sowohl die Entstehung des ersten wie auch des letzten Tores, bei dem Osman Akcesme vor dem rechten Pfosten wunderbar auf den zentral freistehenden Ben Deters passte, der zum Endstand verwandelte, steht stellvertretend für eine herausragende Leistung der ganzen Mannschaft, bei der die Leistungsträger nicht durchs Toreschießen, sondern durch die Lust, diese herauszuspielen, glänzten.
Und diese Leistungsträger hießen auch im letzten Rundenspiel 2015 wieder:  Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez, Silas Bernschein, Ben Deters, Rafael Dionysius, Fabio und Tino Haubt, Moritz Vieweg und Niklas Peter.

Weiter geht’s für die 2015 ungeschlagene F 2 am 12.12.2015 beim Hallenturnier des VfB Lampertheim in der Altrhein-Halle. Wer sich vom stürmischen Spielstil der jungen Wilden überzeugen will – einfach vorbeikommen! Beginn: 14:00 Uhr. 

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17.11.2015 F2 Junioren: Nordsee-Gefühle in Wattenheim. Hofheimer F2 trotzt Wind und Wetter und setzt Siegeszug fort
Der Deich am Horizont, grünes Gras, steife Brise aus Südwest – fehlen nur noch die Schafe. Die, so wurde auf der Rückfahrt sichtbar, tummelten sich aber lieber nah ihrer Heimat im Wehrzollhaus. Ob sie vor tief fliegenden Fernschüssen Angst hatten? Grund dazu hätten sie durchaus haben können.
Denn nach dem letzten Spiel der in dieser Saison noch ungeschlagenen „Lütten“ (Rafael Dionysius, Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez, Silas Bernschein, Ben Deters, Tino Haubt, Moritz Vieweg und Niklas Peter), das einer Demütigung des Gegners gleichkam, stand zu befürchten, dass auch gegen die Dritte der Spielgemeinschaft der Nachbarorte ein höherer Sieg eingefahren werden konnte, zumal BiNoWa noch während G-Jugend-Zeiten zu den Lieblingsgegnern der Hofheimer Bambini gehörte. Wie man sich täuschen kann.
Schon beim Blick auf den Meldebogen wurde Trainer Dionysius schnell klar, dass nicht nur der kalte Wind auf dem kühlen Rasen in Wattenheim kein Kuschelspiel erwarten ließ. Im Unterschied zu den Blau-Weißen bestand der Gegner (mit einer Ausnahme) aus Spielern des darüberliegenden Jahrgangs, also 2007. Auch körperlich sah man den ein Jahr älteren ihre Robustheit an. Drohte – nach Wochen der Gewöhnung an süße Siege – heute gar die erste Niederlage?
Es sah nicht danach aus. Denn die spielüberlegenen Hofheimer bestimmten die ersten Minuten der Partie, auch wenn sie mit dem stumpfen Geläuf ihre Probleme hatten: Der Ball blieb im Unterschied zum gewöhnten Kunstrasen auf der viel zu lang stehenden Naturunterlage unvermittelt liegen, erreichte seinen Adressaten zu häufig nicht; das gewohnte Passspiel wurde, konzertiert vom Gegenwind der ersten Hälfte und dem zum Tor des Gegners ansteigenden Platz, nahezu verunmöglicht. Dennoch traf Niklas Peter – wie so oft in den letzten Spielen – zum wichtigen 1:0, nachdem auch schon vorher gute Gelegenheiten liegen gelassen wurden. Und das rächte sich prompt. Denn in der Folge fielen zwei slapstickartige Tore, als die in Schwarz spielenden Hofheimer beim Klären ausrutschten oder die Abwehr den Ball vor die Füße des Gegners legte. Vor einem Rückstand bewahrte abermals Niklas Peter sein Team, der sich auf Links gut durchsetzen konnte und zum 2:2 einschoss. So ging es – bei eisigen Temperaturen – in die Pause, aus der der FVH frischer zurückkam.
Nun, mit dem Wind im Rücken und auf zum Tor hin abfälligen Geläuf, so die Prognose, sollte man die spielerische Dominanz auch in Zählbares ummünzen, zumal ein weiterer Torgarant der letzten Wochen von der Linie in den Sturm wechselte: Wie üblich ersetzte Moritz Vieweg Goalie Rafael Dionysius, der über Rechts wirbeln sollte. Doch mit Rückenwind, Sturm und wirbeln war zunächst einmal Pustekuchen. Denn BiNoWa ging abermals in Führung und die Hofheimer schienen zunächst etwas geschockt. Aber die größere Passsicherheit und Wendigkeit der Schwarzen sorgten in der Folge für einen Doppelschlag von Tino Haubt, der das Spiel auf 4:3 drehte. Den schönsten Angriff hatten sich die Jungs aus Howwe für ihr letztes Tor aufgehoben: Nach der Balleroberung auf rechts wurde blitzschnell die Linie entlang gespielt, von dort zum freistehenden Rafael Dionysius gepasst, der souverän zum 5:3-Endstand verwandelte. Es gab noch weitere gute Möglichkeiten, von denen ein Pfostenkracher wohl die klarste gewesen war. Ob die Siegesserie am kommenden Wochenende gegen TV Lampertheim III anhält wird sich möglicherweise schon am Freitag um 16:45 Uhr zeigen, da das Spiel vom Samstag verlegt zu werden droht. Dann gibt es zwar einerseits wieder gewohnte Bedingungen und vernünftigen Kunstrasen für's Kurzpassspiel daheim, aber vielleicht ja auch eine absolute Premiere für die F2: Das Topspiel am Freitag – dann unter Flutlicht!

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12.11.2015 F2 Junioren: Hofheimer F2 deklassiert den Gegner beim ersten Rundenspiel und fragt sich weshalb.
Beim Autorennen ist alles klar. Es gibt verschiedene Wettbewerbe, bei denen Autos mit unterschiedlichen Leistungskoeffizienten in unterschiedlichen Wettbewerben antreten. Formel 1 ist dann Formel 1, Formel 3000 bleibt Formel 3000 und Formel Junior Formel Junior. Auch beim Boxen würde niemand auf die Idee kommen einen Weltergewichtler im Schwergewichtskampf antreten zu lassen. Hierzu wird der Kämpfer gewogen und für den Kampf als zu leicht befunden.
Im Prinzip ist es im Jugend-Fußball dasselbe. Die Jugendlichen spielen in Altersklassen, die einen gerechten Wettbewerb herstellen sollen, mag es auch innerhalb der Jahrgänge Unterschiede hinsichtlich der Geburtsdaten und Leistungsstärke von Spielern und Mannschaften geben. Doch damit bei den Spielen innerhalb einer Jugendklasse möglichst gleich starke Teams in der Runde aufeinandertreffen, finden zu Beginn jeder Saison Spielfeste statt, kleine Turniere, bei denen häufig die gleichen Teams immer wieder gegeneinander antreten. Schaut man nach vier Turnieren auf die Ergebnisse, sollte es keine größeren Schwierigkeiten bereiten, für die Runde Gruppen mit etwa gleichstarken Mannschaften zusammenzustellen, damit nicht das passiert, was dem Weltergewichtler blühte, würde er in den Kampf mit dem rund 30 Kilo schwereren Gegner geschickt: Er würde böse vermöbelt. Genau das passierte der F 2 des FVH am Wochenende in ihrem ersten Spiel in zwei mal zwanzig Minuten.
Nein, das Team von Trainer Dionysius wurde nicht vermöbelt. Es war er umgekehrt. Es wurde in einen Kampf mit einem Gegner geschickt, den es vermöbeln musste. Am Ende stand es 16:0 und wenn man Vergleiche bemüht fällt sogar der mit einem Eishockeyspiel aus, da auch dort Zweistelligkeit eher zur Ausnahme gehört. Ärgerlich an dem Spiel, in dem die Hofheimer, die bei vier Spielfesten 15 ihrer 16 Spiele gewannen und nur einmal Unentschieden spielten, war keineswegs der sehr schön herausgespielte Sieg, besonders in der zweiten Halbzeit. Auch war es nicht die Einstellung des Gegners Groß-Rohrheim, die über die ganze Spielzeit hinweg tadellos und sportlich einwandfrei war. Ärgerlich ist die Tatsache, dass den F-Jugendlichen derartige Duelle  zugemutet werden. Das Team der Gäste hatte mangels Spielern, die in den Jahrgängen der F-Jugendlichen rangieren, Jugendliche aufgeboten, die bis zu drei Jahren jünger waren als die 2008er Mannschaft der Blau-Weißen. Dagegen ist nichts einzuwenden, doch hätte es nur wenig Mühe bedurft, um zu erkennen, dass man ein Team aus F- und G-Jugendlichen nicht unbedingt gegen die stärkste Mannschaft einer anderen Spielfestgruppe antreten lässt – zum Wohle beider Mannschaften. Die Verantwortlichen sollten sich angesichts derartiger Ansetzungen nicht nur hinterfragen, sondern für die Zukunft die nötigen Schlüsse ziehen.
 
Das „sportliche“ Geschehen ist schnell abgehakt: Die neun Spieler der F 2, Rafael Dionysius, Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez, Silas Bernschein, Ben Deters, Tino Haubt, Moritz Vieweg und Niklas Peter kamen wie üblich etwas lauf faul auf den Kunstrasen der Werner-Awenius-Arena, bevor Niklas Peter mit seinem ersten Schuss nach wenigen Minuten den Knoten löste und bis zur Halbzeit eine komfortable Führung herausschossen. Nach der Pause wechselte Rafael Dionysius vom Tor in den Angriff und bot dort eine herausragende Leistung, indem er sich immer wieder auf der rechten Seite schön durchsetzte, die im Training geübten Passkombinationen umsetzte und seine Mitspieler immer wieder vorbildlich einsetzte. Moritz Vieweg als sein Stellvertreter im Tor bekam währenddessen nichts Nennenswertes mehr zu tun und so freuten sich Eltern wie Trainer auf beiden Seiten, als die 40 Minuten um waren.

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14.10.2015 F2 Junioren: Das verflixte erste Spiel. Hofheimer F 2 weiterhin ohne Niederlage. Im 10. Spiel das erste Unentschieden.
Es kam wie befürchtet. Gegen den starken Gastgeber, den TSV Auerbach III, musste die F 2, die auf drei Spielfesten bisher alle neun Spiele gewinnen konnte, im ersten Spiel ran. Und mit den ersten Spielen haben die Hofheimer, trotz weißer Weste, so ihre besonderen Erfahrungen: Zu wenig Zugriff aufs Spiel, zu viel Abwarten und – zumindest noch zu Bambini-Zeiten – zu viele unnötige Tore gefangen. Wenn es also darum geht, die F 2 mit einer Charaktereigenschaft auszuzeichnen, dann wäre dies wohl jene des Spätstarters.
Nun also Auerbach, gegen die man beim eigenen Spielfest noch mit 5:2 gewonnen hatte, die den Unseren damals aber gleichzeitig einen tollen Kampf abverlangten. Und so ging es dann auch los, denn das erste Tor fiel – der Regel der ersten Spiele folgend – für Auerbach. Wenn der Gegner im Ballbesitz war, gingen die Blau-Weißen nicht ran, teilweise liefen sie einfach weg. War das Fahnenflucht? Trainer Dionysius war alles andere als erfreut. Im Tor stand erstmals Moritz Vieweg, der jedoch in der Folge nicht mehr zu viel zu tun bekam, denn die Mannschaft wachte auf. Hatte Tino Haubt beim Stande von 0:0 noch eine hochkarätige Chance vergeben, machte er es nun besser: Mit einer wunderbaren Vorlage bediente er Niklas Peter, der zum Ausgleich einschoss und kurz darauf selbst – verdrehte Rollen – nach guter Vorlage von Niklas Peter zum 2:1 erhöhte. Der Fluch des ersten Spiels schien gebrochen, da die Hofheimer gefällig kombinierten, sich Chancen erspielten, dabei aber immer wieder am großgewachsenen Torhüter des Gegners ihren Meister fanden. Und frei nach dem Motto 'wer die Tore vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein' kam auch Auerbach zu Chancen, von denen eine zum Leidwesen der Hofheimer ihr Ziel nicht verfehlte. Es blieb beim 2:2, das sich aber wie eine kleine Niederlage anfühlte, da die schön herausgespielten Tore durch mangelnde Konzentration in der Defensive nicht zum verdienten Lohn führten.
Dafür lag das erste Spiel nun hinter den Recken um Rafael Dionysius, Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez, Silas Bernschein, Ben Deters, Fabio und Tino Haubt, Moritz Vieweg und Niklas Peter. Jetzt konnte es also richtig losgehen. Und das tat es. Gegen die FSG Bensheim waren die Jungs immer souverän und gewannen mit 3:0. Zwar besaßen die Bensheimer die erste Chance des Spiels, Keeper Rafael Dionysius, der jetzt für Moritz Vieweg zwischen den Pfosten stand, konnte sich aber mit einer Klassereaktion auszeichnen. Im darauf folgenden Spiel gegen die Sportfreunde Heppenheim kamen die Hofheimer dann ins Rollen. Dreimal Ben Deters, je zweimal Rafael Dionysius und Santiago Berkes Rodriguez und Niklas Peter mit einem Gewaltschuss von der Mittellinie machten einen standesgemäßen Sieg perfekt. Im letzten Spiel ging es abermals gegen Auerbach, nun aber gegen IV statt III. Und die Jungs aus dem Ried ließen auch hier nichts mehr anbrennen. Anteil hieran hatte abermals Ben Deters, heute die dritte Besetzung im Tor, der gegen Ende des Spiels dafür sorgte, dass die Mannschaft in dem Spiel ohne Gegentor blieb. Kurz die Luft anhalten mussten Zuschauer, Spieler und Trainer, als ein Auerbacher Spieler verletzt zu Boden ging. Ob es daran lag, dass Santiago Berkes Rodriguez sich vorbildlich um den gegnerischen Verletzten kümmerte, mag dahingestellt sein, jedenfalls belohnte sich das Team und ließ sich durch die Unterbrechung nicht aus der Ruhe bringen. Zweimal Moritz Vieweg (der bei einem Schuss aus drei Metern übers Tor eine noch durchaus bessere Quote hätte vorweisen können), je einmal Rafael Dionysius und Tino Haubt und die an diesem Tag als Torneulinge zu bezeichnenden Silas Bernschein und Fabio Haubt sorgten dafür, dass nahezu alle Spieler durch Torerfolge zum abermals sehr starken Auftritt der F 2 beitragen konnten – wäre da nicht das verflixte erste..., aber das hatten wir ja schon.

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01.10.2015 F2 Junioren: F2 mal 3 macht 9...
.... widdewiddewitt und drei macht zwölfe? Am 10. Oktober wird sich in Auerbach zeigen, ob der Weg der jungen Schüler mit weißer Weste siegreich weiterführt.
Wie schon bei den beiden vorhergehenden Spielfesten blieb die Hofheimer F 2 beim Spielfest der FSG Bensheim nicht nur ungeschlagen, sondern sie baute ihre beeindruckende Serie auf neun Siege in neun Spielen (bei drei Spielfesten) aus. Doch der Reihe nach.
Die Gegner der jungen Schüler lauteten diesmal FSG Bensheim, Tvgg Lorsch und TSV Hambach II. Damit traf man auf zwei alte Bekannte, denn sowohl gegen die Lorscher als auch gegen Hambach konnten bei der Saisoneröffnung auf eigenem Platz Siege eingefahren werden, während man mit dem Gastgeber Bensheim erstmals die Klingen kreuzte.
Den Auftakt machte die Partie gegen Bensheim. Angesichts der deutlichen Siege vor heimischer Kulisse und in Heppenheim in der vergangenen Woche gestaltete sich das Nervenkostüm von Trainer Dionysius und Eltern an diesem Wochenende recht aufgeräumt, denn die Hofheimer Himmelsstürmer neigen gerne einmal dazu, die erste Partie zu verschlafen, und tun sich darin, so vor zwei Wochen gegen Lorsch, oft schwerer als gedacht. Nun also Bensheim und nicht Lorsch zu Beginn. Und das war gut so. Denn gegen die Hausherren schuf man schnell klare Verhältnisse. Zweimal schoss Niklas Peter sehenswert aus der Distanz aufs generische Tor und zweimal war dem Torwart des Gegners kein Vorwurf zu machen, dennoch stand es dadurch schnell 2:0. Die Hofheimer drängten weiter aufs Tor der Blau-weiß-Roten und wurden durch das Tor von Moritz Vieweg für ihren Aufwand belohnt. Nun schnurrte Kombinations- und Aufbauspiel der Hofheimer F 2, sodass Tino Haubt weitere vier Male einnetzen konnte und die Blau-Weißen mit einem verdienten und ungefährdeten Sieg ihr erster Spiel beendeten.
Das nächste Spiel, das direkt im Anschluss stattfand, da es durch die Besetzungsliste und zwei Plätze, auf denen gleichzeitig gespielt wurde, keine Pausen für die Hofheimer gab, wurde im minimierten Modus ausgetragen. Die Tvgg Lorsch II hatte nur fünf Spieler dabei und so einigte man sich auf ein Fünf gegen Fünf inklusive Torhüter, was – so die Hoffnungen – den spielstarken Hofheimern sogar entgegenkommen könnte. Hätte man im Vorfeld gewusst, dass es sich bei den Lorschern um Spieler des 2007er Jahrgangs handelt, wäre man sicher vorsichtiger in der Prognose gewesen. Trotzdem ging es gut los: Tino Haubt machte da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte und schoss zum 1:0 ein. Im weiteren Verlauf spielten die Hofheimer gut auf und erarbeiteten sich weitere gute Situationen, ohne jedoch im Strafraum für größere Gefahr zu sorgen. Mit der Zeit kamen dann auch die körperlich robusten Lorscher zu Chancen und ohne größere Not schafften sie es mit einem Doppelschlag die Partie zu drehen. Rund drei Minuten vor Schluss drohte die erste Niederlage für die Blau-Weißen, ehe Niklas Peter humorlos im Strafraum abzog und den Ball im linken Toreck versenkte. Und offenbar bei der Ehre gepackt, drückten die Jungs aufs Tempo und erarbeiteten sich weitere hochkarätige Chancen: Rafael Dionysius schoss stark, seinen Schuss lenkte der großgewachsene Keeper der Lorscher gerade noch über die Latte. Danach hatte der Sohn des Coaches mehr Glück und nahezu eine Kopie des eben noch abgelenkten Schusses erreichte sein Ziel. 3:2. Schlusspfiff. Großer Jubel für eine starke Mannschaftsleistung.
Im letzten Spiel ging es dann gegen die schon auf heimischem Platz bezwungenen Hambacher und die Mannschaft hatte sich nun endgültig gefunden: Santiago Berkes Rodriguez eröffnete die Partie mit einem satten Schuss in den Winkel zum 1:0 und nach ihm trugen sich in mannschaftlicher Geschlossenheit viele Kameraden in die Torschützenliste ein: dreimal Niklas Peter, Osman Akcesme, Silas Bernschein und Tino Haubt komplettierten den guten Auftritt. Drei Turniere à drei Spiele macht neun Siege für diese neun Spieler: Rafael Dionysius, Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez, Silas Bernschein, Ben Deters, Fabio und Tino Haubt, Moritz Vieweg und Niklas Peter. Mal sehen, ob die Gleichung im letzten Spielfest des Jahres am 10. Oktober gegen starke Auerbacher wieder aufgeht

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22.09.2015 F2 Junioren: F2-Jugend mit Trainer Dionysius weiter auf Erfolgskurs
Am Samstag den 19.09.2015 waren die jungen FVHler, um ihr zweites Spielfest zu bestreiten, zu Gast bei den Sportfreunden Heppenheim. Als Gegner standen uns an diesem Wochenende die Sportfreunde Heppenheim, der TSV Auerbach IV und zu guter Letzt der SV-Zwingenberg gegenüber. Leider konnte unser Teamreporter Kai Berges und sein Sohn Rodriguez aus privaten Gründen nicht teilnehmen und somit musste Trainer Dionysius seine Aufstellung und Taktik ändern, mit Erfolg.
Aufstellung: Moritz Korb, Fabio Haubt, Niklas Peters, Silas Bernschein, Tino Haubt, Rafael Dionysius, Osman Akcesme, Ben Deters
Im ersten Spiel trafen wir gleich auf die Hausherren die Sportfreunde Heppenheim. Schon kurz nach dem Anpfiff starteten unsere Jungs ihre Motoren und gaben Vollgas. Es dauerte nicht lange, bis das erste Tor zugunsten des FVH fiel. Die Blau-Weißen kamen immer besser ins Spiel und hatten durch genial herausgespielte Passkombinationen, immer mehr Torchancen und kamen am Ende zu einem hochverdienten 6:1 Sieg.
Im zweiten Spiel mussten unsere Jungs gegen den TSV Auerbach antreten. Die Start 6 blieb nahezu gleich und wurde von Trainer Dionysius nur auf zwei Positionen verändert. Jetzt stand Rafael im Tor und Moritz wurde in der Offensive (variabel) eingesetzt. Auch in diesem Spiel waren unsere Jungs kaum zu bremsen. Durch das immer besser werdende Zusammenspiel unserer Truppe konnten auch in diesem Spiel wieder sehr viele Torchancen herausgespielt werden. Durch Einzelparaden und ein gutes Stellungsspiel unseres Torwarts, blieben wir in diesem Spiel ohne Gegentreffer. Osman und Moritz liefen zur Hochform auf und belohnten sich jeweils mit einem Tor. In der Abwehr verwies Ben durch gutes Stellungspiel und Zweikampfverhalten den Gegner in die Schranken und war maßgeblich am 6:0-Erfolg beteiligt.
Im letzten Spiel gegen den SV-Zwingenberg stellte sich schon eine leichte Müdigkeit ein. Das Spiel der FVHler wurde langsamer und die Torchancen weniger. Tino und Niklas hatten noch gute Einschussmöglichkeiten, konnten diese jedoch nicht mehr verwerten und die Hofheimer waren am Ende mit dem 2:1 Sieg sehr zufrieden.

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18.09.2015 F2 Junioren: Hofheimer F2 startet mit weißer Weste in die Spielfestsaison
Blauer Himmel weiße Wolken, Sonne. Beste Bedingungen für das erste Spielfest in der neuen Saison für die neue F2-Jugend des Jahrgangs 2008, die im Vergleich zum letzten Jahr zwar mit bewährtem Trainer (Reinhold Dionysius), aber mit deutlich weniger, nämlich nur neun Spielern in die Saison startet. Dies jedoch alles an heimischer Spielstätte in der Werner-Awenius-Arena: Für rund 80 Kinder, deren Trainer und Eltern hatten die Eltern unserer F2 Muffins gebacken, Laugenstangen geschmiert und Süßigkeiten verpackt, sodass einem Gelingen eigentlich nichts im Wege stand. Und die Vorzeichen hatten nicht getrogen.
Ab 10:00 Uhr spielten acht Mannschaften auf zwei Feldern gegeneinander. Die Hausherren hatten es mit dem TSV Auerbach III, der Tvgg Lorsch II und dem TSV Hambach II zu tun. Während die Sportfreunde Heppenheim, die FSG Bensheim II, der TSV Auerbach IV sowie der SV-Zwingenberg in anderen Konstellationen aufeinandertrafen. Jede Mannschaft bestritt drei Spiele à fünfzehn Minuten und gab dabei mächtig Gas.
Die Hofheimer, bestehend aus Goalie Rafael Dionysius, Osman Akcesme, Santiago Berkes Rodriguez, Silas Bernschein, Ben Deters, Fabio und Tino Haubt, Moritz Korb und Niklas Peter legten in ihrem ersten Spiel gegen Lorsch zwar mächtig los, nur der Torerfolg ließ auf sich warten, bis endlich Tino Haubt den FV Hofheim mit dem ersten Tor erlöste. Dass es nach einem heftigen Gestochere im Strafraum der Lorscher am Ende Santiago Berkes Rodriguez gelang auf 2:0 zu erhöhen. Das war dem Spielverlauf nach mehr als angemessen; die Hofheimer spielten gefällig bis vors Tor, doch der Erfolg blieb den Jungs zu oft versagt, was auch am aufmerksamen Lorscher Torhüter lag.
Im zweiten Match wurde die spielfreudige Mannschaft aber für ihren Einsatz belohnt und gegen Hambach durften sich viele Spieler in die Liste der Torschützen eintragen, während hinten mittlerweile Fabio Haubt die Bude sauber hielt
Das schwerste Spiel erwarteten die Hofheimer dann zuletzt gegen Auerbach, war man doch noch während Bambini-Tagen der letzten Saison zweimal gegen die starken Bergsträßer unterlegen. In diesem „Endspiel“ trafen zwei Mannschaften aufeinander, die jeweils ihre beiden ersten Spiele zu null gewonnen hatten. Obwohl die jungen FVHler schlechter in die Partie kamen und offenbar noch zu viel an die letzten Partien dachten, gelang es Niklas Peter mit einem beherzten Schuss der Partie eine Wende zu geben. Auch wenn Auerbach fast im direkten Gegenzug nach einem schönen Solo das 1:1 erzielte, war Hofheim nun drin im Spiel und übte viel Druck auf die Gäste aus. Die logische Folge waren weitere Tore der nun spielbestimmenden Mannschaft, die stark die Bälle eroberte und eiskalt abschloss.
Fazit: Am Ende stand ein ungefährdetes 5:2 zu Buche und die Freude über einen gelungenen Start in die Spielfestsaison.
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